Neue Übelmesser-Kita in Betrieb

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Der neue Kindergarten im Übelmesser ist in Betrieb.
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Von der Baustelle zum „Eltern-Kind-Zentrum“: Die erste Gruppe ist in der Adlerstraße eingezogen. Welches Konzept die Leitung verfolgt und wann offizielle Einweihung ist.

Heubach

Die ersten Kinder mit ihren Eltern sind schon da. „Berliner Eingewöhnungsmodell“ nennt sich das, erklärt Sandy Löckner. Die stellvertretende Leiterin des neuen Kindergartens im Übelmesser in der Adlerstraße führt gemeinsam mit Chefin Kristin Kozlik durch die Räume. Offizielle Einweihung ist am kommenden Samstag, 10. September, um 14 Uhr im Rahmen des Vereinsfestes „Kultürle“. Bürgermeister Dr. Joy Alemazung, Hauptamtsleiter Eckhard Häffner und Stadtrat Karl Grötzinger dürfen sich die Einrichtung jetzt schon anschauen.

Gemeinsam mit dem MüZe

Das „Eltern-Kind-Zentrum“ Übelmesser, so der offizielle Name, ist der vierte Kindergarten in städtischer Hand, informiert Eckhard Häffner. Jede habe ihre Eigenheiten und Vorzüge, das Kinderhaus den Ausblick und den großen Außenbereich, der Naturkindergarten sein Areal, das Triumphini die Nähe zum Freibad. Das Besondere am Übelmesser soll vor allem die Zusammenarbeit mit dem benachbarten Familienzentrum „MüZe“ werden. Nach dem Willen der Beteiligten soll die Einrichtung als Anlaufstelle dienen für alle Eltern in der Stadt bei Fragen rund um die Familie. Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen, Unterstützung erhalten, darum gehe es laut Häffner. Das MüZe sei von Anfang an eng eingebunden, Leiterin Anne Schührer sogar bei den Vorstellungsgesprächen der künftigen Übelmesser-Leitung dabei gewesen. „Wir wollen dem MüZe nichts wegnehmen, sind aber überzeugt, dass wir uns gegenseitig ergänzen und auch neue Wege einschlagen können“, betont Kristin Kozlik. Auch im Kindergarten selbst probieren sie neue Konzepte: Heilerziehungspfleger, Erzieher, Kindheitspädagogen und Sozialpädagogen - Kristin Kozlik freut sich besonders über diese bunte Mischung an Professionen, die im Übelmesser arbeiten. „Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit ist sehr interessant, weil jeder einen anderen Blickwinkel hat,“ meint sie. Auch, dass ein männlicher Erzieher an Bord ist, könne für die Kinder nur von Vorteil sein.

Heubach wolle eine kinderfreundliche Stadt sein, betont Bürgermeister Alemazung. Das heißt: „Sie müssen sich wohlfühlen und es muss gute Angebote für Familien geben.“ Ein Bürgermeister könne nur so gut sein, wie die Menschen um ihn herum. Im Übelmesser, ist sich Alemazung sicher, werde alles super funktionieren.

42 neue Plätze

Wie Eckhard Häffner informiert, bietet die Einrichtung Platz für 42 Kinder ab dem zweiten Lebensjahr. Die Eltern haben die Wahl zwischen einer verlängerten (7.30 bis 13.30 Uhr) oder ganztägiger Betreuung (7.30 Uhr bis 17 Uhr). Die zweite Gruppe soll ab Januar starten.

Das Übelmesser in der Adlerstraße war einst eine Kokosmattenfabrik. Das ursprüngliche Firmengebäude war viele Jahre Heimat verschiedener Vereine und Organisationen. Aktuell sind neben dem neuen Kindergarten und dem MüZe der QLTourraum, der Bikeclub, Hyaz und der Tauchclub Aquarius Rosenstein auf dem Areal untergebracht. Die Stadt hat den vorderen Gebäudeteil für rund 2,1 Millionen Euro saniert und zum Kindergarten umgebaut.

Einweihung ist beim „Kultürle“ am Samstag, 10. September, ab 14 Uhr. Ab 14.30 Uhr ist Tag der offenen Tür für alle Interessierten.

Der neue Kindergarten im Übelmesser ist in Betrieb.
Der neue Kindergarten im Übelmesser ist in Betrieb.

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