Neues Führungsduo bei der Feuerwehr

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Rüdiger Mäding (l.) und Stephan Kuhn werden zukünftig die Einsatzabteilung Heubach leiten.

Heubach

In diesem und im vergangenen Jahr ist und war irgendwie alles anders. Kaum ein Bereich, der nicht wegen Corona Einschränkungen hinnehmen muss. Dazu gehören auch die Feuerwehren. Am Jahresanfang finden normalerweise die Abteilungs- und Hauptversammlungen der Freiwilligen Feuerwehren mit dem Rückblick auf das vergangene sowie dem Ausblick auf das kommende Jahr statt. Nachdem diese Versammlungen im vergangenen Jahr nicht stattgefunden hatten, wagte die Freiwillige Feuerwehr Heubach nun einen ersten Schritt in die Normalität und hielt ihre Hauptversammlung für 2019 und 2020 unter Pandemiebedingungen im Freien ab.

Kommandant Heinz Pfisterer ist dankbar, dass diese Versammlung unter freiem Himmel auf dem Hof der städtischen Schillerschule stattfinden konnte. Sämtliche Ehrungen und Beförderungen mussten aufgrund der Auflagen und Hygienevorschriften des Landratsamtes vom Platz aus durchgeführt werden. „Solche Veranstaltungen sollten eigentlich in einer lockeren und angenehmen Atmosphäre stattfinden und zu einer Beförderung gehört eigentlich auch ein persönlicher Handschlag“, so Pfisterer, der auf bessere Zeiten hofft.

„Bei einer Feuerwehr fällt ein umfangreiches Übungs- und Ausbildungsprogramm an“, resümierte der Abteilungskommandant aus Lautern, Christian Kerlein. Vor diesem Hintergrund war es ihm ein Anliegen, den Familien und Arbeitgebern der Feuerwehrangehörigen und Firmen, die ihre Mitarbeiter bei Einsätzen freistellen, zu danken.

Rege Aktivitäten trotz Corona

Ein breites Spektrum an Einsätzen mussten die Wehrleute abarbeiten. Neben schweren Verkehrsunfällen, Bränden, Tierrettungen und Türöffnungen musste die Wehr auch immer wieder mit Sonderfahrzeugen wie der Drehleiter, dem Einsatzleitwagen oder einem Schlauchwagen in den benachbarten Kommunen Hilfe leisten.

Von regen Aktivitäten in der konstanten 43-köpfigen Jugend- und Kinderabteilung berichtete Jugendwart Hannes Frey. Trotz eines kompletten Übungsabbruches im Präsenzbetriebes hatte sich die Truppe nicht unterkriegen lassen und verschiedene Konzepte entwickelt, um die Jugendlichen am Ball zu halten. Als echtes Highlight hob er einen Schlittenausflug und eine „Flash-Over-Party“ hervor. „Ich möchte besonders meinem Betreuerteam danken, ohne das wir in dieser stürmischen Zeit nicht so gut dastehen würden.“, so Frey weiter. Pfisterer dankte für die starke Jugendarbeit und akzentuierte, wie bedeutungsvoll die Nachwuchsgewinnung für die langfristige Erhaltung der Leistungsfähigkeit seiner Feuerwehr sei.

Bürgermeister Frederick Brütting bedankte sich bei den anwesenden Floriansjüngern und brachte zum Ausdruck, welchen Stellenwert die Feuerwehr bei der Kommune habe. So habe man in den letzten Jahren intensiv in die Ausrüstung investiert und sei mit einem neuen „Tanklöschfahrzeug 4000“, das dieses Jahr noch geliefert werde, gut für die Zukunft gerüstet.

Altersobmann Erich Krieg konnte von vielen Ausflügen und Besichtigungen der Altersabteilung im Jahre 2019 berichten, ehe 2020 keine Aktionen mehr durchgeführt werden konnten.

Auf der Agenda standen auch noch Wahlen in der Abteilung Heubach. So wurde Stephan Kuhn, der zuvor das Amt als stellvertretender Abteilungskommandant innehatte, zur neuen Spitze gewählt. Rüdiger Mäding ging aus einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem Kontrahenten Hannes Frey als stellvertretender Abteilungskommandant hervor.

Zum Abschluss bedankte sich Stadtbrandmeister Heinz Pfisterer für die stetige Einsatzbereitschaft seiner Kameradinnen und Kameraden bei der Feuerwehr und blickte durchaus optimistisch in das kommende Einsatzjahr. mbu

Bei einer Feuerwehr fällt ein umfangreiches Übungs- und Ausbildungsprogramm an.“

Christian Kerlein,, Abteilungskommandant aus Lautern

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