Plätze für Kindergarten reichen gerade noch

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Stadt stellt Verwaltungsausschuss aktuellen Bedarfsplan vor. Nachfrage steigt stetig.
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Stadt stellt Verwaltungsausschuss aktuellen Bedarfsplan vor. Nachfrage steigt stetig.

Heubach. Reichen die Plätze bei der Kinderbetreuung aus? Ute Knöpfle von der Stadtverwaltung gab in der Sitzung des Verwaltungsausschusses zu, sie habe zunächst “große Bedenken“ gehabt. Vor allem dank des neuen Kindergartens im Übelmesser, der im Herbst an den Start gehen soll, sei die Stadt aber aus dem gröbsten raus. Derzeit gebe es 482 Plätze in Heubach, bis auf sieben seien alle belegt. „Das ist eine Gesamtauslastung von über 98 Prozent“, betont Ute Knöpfle. Mit dem neuen Kindergarten im Übel seien dann 527 Plätze verfügbar.

Die Nachfrage sei allerdings hoch, sodass hier nur noch fünf Plätze frei seien. Die erste Gruppe im neuen Kindi sei ab Dezember mit 22 Kindern voll belegt. Ute Knöpfle stellte klar, dass die Nachfrage weiter sehr groß sein werde, auch weil die Einwohnerzahl stetig steige. Zudem müssten die stärkeren Geburtsjahrgänge ab 2018 beachtet werden. Verglichen mit den Jahren 2014 bis 2017 habe es hier eine Steigerung um 20 Prozent gegeben.

Anfragen von Eltern ukrainischer Kinder gebe es übrigens derzeit sieben für die Heubacher Einrichtungen. Ute Knöpfle meinte, sie sei eigentlich von einer größeren Zahl ausgegangen. Viele der Eltern sagten aber, sie hofften, bald in ihre Heimat zurückkehren zu können.

Bald mehr Investitionen?

Stadtrat Martin Kelbaß erinnerte daran, dass es noch nicht lange her sei, dass der Gemeinderat den neuen Kindergarten im Übelmesser beschlossen habe. Dass dieser schon vor seiner Eröffnung sehr gut angenommen werde, sei einerseits erfreulich. Andererseits stelle sich dann bald die Frage, wie die Nachfrage weiter bedient werden könne. „Beim Übel hatten wir Glück, weil wir etwas im Bestand hatten“, so Kelbaß. Sonst seien neue Kindergärten „große Investitionen“.

Laut Stadtverwaltung sei als kostengünstige Option kurzfristig denkbar, im Naturkindergarten einen zweiten Bauwagen für eine weitere Gruppen aufzustellen.

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