Schüler-Ingenieure kreieren „Corona“- Drehkreuz

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Schüler-Ingenieure kreieren „Corona“- Drehkreuz

Kooperation zwischen EMAG und Rosenstein-Gymnasium mit zwei besonderen Projekten.

Heubach. Das Rosenstein-Gymnasium Heubach gehört deutschlandweit seit über zehn Jahren zum Kreis von MINT-EC, dem nur rund 330 Schulen angehören dürfen. Ein Qualitätsmerkmal ist die SIA, die Schüler-Ingenieur-Akademie. Auch unter Pandemiebedingungen konnten zwei Projekte durchgeführt werden, unter der Federführung von Studiendirektor und MINT-Abteilungsleiter Michael Schellhammer. Hierfür konnte die Schule mehrere Firmen in der Umgebung gewinnen.

Seit rund zehn Jahren gibt es mit EMAG Heubach eine Schulpartnerschaft. Unter anderem kümmert sich die Ausbildungsabteilung um die Schüler aus der Kursstufe des Gymnasiums, die im Betrieb die praktische Umsetzung der SIA bewerkstelligen können. Im 2021 waren elf Schülerinnen und Schüler der Kursstufe dabei. Im ersten Halbjahr wurden Kenntnisse in Maschinenbau und Elektrotechnik vermittelt. So lernten die Schüler Grundlagen in technischem Zeichnen, Getriebelehre, Programmierung von Logikmodulen und des Mikrocontrollers Arduino kennen. Im zweiten Halbjahr folgte die Umsetzung und praktische Arbeit in den Betrieben.

Die erste Gruppe wurde von Bosch AS online bei der Umsetzung begleitet. In dieser Gruppe waren Marietta Fischer, Jonas Müller, Franz Seibold, Hannah und Lena Schmid. Dieses Team baute einen Snackautomat. Die zweite Gruppe konnte bei EMAG Lasertec vor Ort arbeiten: Jakob Abele, Luca Danelczyk, Lars Frank, Robert Jantzen, Romy Schmid und Carmen Schnackig. Dieses Team wollte den Alltag während der Pandemie erleichtern und erfand eine neue Vorrichtung. Mittels eines Drehkreuzes mit integriertem Desinfektionsspender sollte eine einfache Einhaltung der Hygiene-Vorschriftenumgesetzt werden. Zudem stellten die Schüler den Ablauf von der Projektfindung über die Projektentwicklung bis zur Umsetzung vor.

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