Übelmesser-Kita soll im Herbst starten

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Der Umbau des ehemaligen Vereinsareals Übelmesser in der Adlerstraße in Heubach zum KIndergarten läuft.
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Trotz Problemen bei Personalsuche soll neuer Kindergarten im September bereit sein. Neuigkeiten beim Second-Hand-Lädle des MüZe.

Heubach. Der Umbau des ehemaligen Vereinsareals Übelmesser in der Adlerstraße in Heubach zum KIndergarten läuft. Laut Stadtverwaltung soll er im Herbst an den Start gehen. Die Nachfrage seitens der Eltern und Kinder ist sicher da. Wie aber sieht es auf den anderen Seite, beim Personal aus? Dem Vernehmen nach hatte sich die Stadt bereits für eine Leiterin der neuen Einrichtung entschieden, diese sei aber dann wieder abgesprungen.  

Das bestätigt Hauptamtsleiter Eckhard Häffner auf Nachfrage.  “Wir hatten tatsächlich eine Erzieherin, die hat aber dann leider abgesagt.” Die Stadt habe die Stelle erneut ausgeschrieben, weil aus dem übrigen Bewerberfeld aus Sicht der Verwaltung keine geeignete Bewerberin dabei gewesen sei. “Da haben wir nun wieder ein paar gute Bewerbungen bekommen”, sagt Häffner. Die Besetzung der Stelle werde nun in den nächsten Wochen endgültig festgelegt,vielleicht könne sogar schon in der nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses am Mittwoch eine Vorauswahl getroffen werden. 


Der Zeitplan: Bis Ende des nächsten Kindergartenjahres, also im Sommer 2023, werde die Einrichtung aus heutiger Sicht voll belegt sein, so Häffner. Wie es üblich sei, starte der Kindergarten in diesem Herbst mit weniger Kindern, erst im lauf des Jahres fülle er sich. Die Stadtverwaltung gehe fest davon aus, dass der Übelmesser-Kindergarten spätestens in der zweiten Septemberwoche an den Start gehe. “Wir werden dann auch genügend qualifiziertes Personal zur verfügung haben”, betont der Hauptamtsleiter.


Das Konzept: Es sollen zwei altersgemischte Gruppen mit maximal 42 Plätzen für verlängerte und ganztägige Betreuungszeit für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr. zur verfügung stehen, Betreuung von 7 Uhr bis 17 Uhr. Falls nachmittags bei weniger Kindern Gruppen zusammengelegt werden könnten, sei der genau Personalbedarf noch nicht klar. Die Stadt gehe derzeit von etwa fünf Erzieherinnen plus der Leitung aus. je nach Anmeldezahlen sei der Start mit einer Gruppe geplant, zum Ende des Kindergartenjahres könnten zwei Gruppen gefüllt sein, so Häffner. 


Die Vereine: Mit  allen Vereinen, die bis vor dem Umbau im Übelmesser ihre Heimat hatten, habe die Stadt gesprochen, manchen konnten alternative Unterbringungen angeboten werden. Die DRK-Bereitschaft ist im DRK-Mehrgenerationenhaus in der Ziegelwiesenstraße zuhause. Ein Lager hat das DRK im Gewerbehof Richtung Lautern. Die Höhlenkundliche Arbeitsgemeinschaft ist im Rosenstein-Gymnasium untergebracht. Dabei geht es vor allem um die Lagerung von Ausrüstungsgegenständen, weniger um einen Raum für Treffen. Ohne den geht es bei den Schachfreunden Heubach nicht. Sie können sich inzwischen ebenfalls im Rosenstein-Gymnasium begegnen. Mit anderen, etwa dem HYAZ, wolle die Stadt die Entwicklung abwarten. Es habe eine gemeinsame Besprechung vor Ort gegeben, bei auch auch die gemeinsame Nutzung des Innenhofs Thema war, so Häffner. Hier müsse sich wohl im Normalfall abgewechselt werden, also Kindergartenkinder tagsüber, Vereinsnutzung abends und am Wochenende.


Das Lädle: Ein Sonderfall ist das “Second-Hand-Lädle” des Familienzentrums MüZe. Das war im Obergeschoss des Übelmessers zuhause und seit den Umbauarbeiten eigentlich vorübergehend in der Hauptstraße 27 untergebracht. „Das ist ehrlich gesagt ein Gewinn für uns“, sagte Tanja Alter, die sich seitens des MüZe um den Laden kümmert, der Gmünder Tagespost vor einem Jahr. Denn der Laden liege viel zentraler, viel mehr Laufkundschaft komme vorbei. Die Hemmschwelle, mal an die Ladentür zu treten, sei viel niedriger als in der Adlerstraße. Hier gibt es nun gute Nachrichten: Die Stadt habe den Mietvertrag für die Räume in der Hauptstraße verlängert, berichtet Eckhard Häffner, und somit auch eine Einigung mit dem MüZe erzielt.

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