Übelmesser-Umbau in Heubach gut im Zeitplan

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Baustand Übelmesser Heubach
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Was auf dem ehemaligen Vereinsareal aktuell gemacht wird, welche Arbeiten noch vergeben werden müssen und wann es mit der neuen Kinderbetreuung losgehen soll.

Heubach

Das Gebäude des ehemalige Vereinsareals Übelmesser in der Adlerstraße wird zur Kindertagesstätte umgebaut. Laut Stadtverwaltung soll spätestens ab dem neuen Kindergartenjahr hier dann eine neue zweigruppige Einrichtung mit etwa 40 weiteren Plätzen für U3- und Ü3-Betreuung zur Verfügung stehen.

Wie laufen die Bauarbeiten? Wie Stadtbaumeisterin Ulrike Holl auf Anfrage mitteilt, sei die Fortsetzung der Außenputzarbeiten witterungsabhängig, da Tag und Nacht Plustemperaturen erforderlich seien. Auf der südlichen Dachfläche zum Innenhof werde im Moment die Photovoltaikanlage der Energiegenossenschaft Rosenstein montiert.

Seit Anfang dieser Woche erfolgen die Abbruch- und Fundamentarbeiten durch die Firma Kolb für die Konzertbühne im Innenhof, direkt im Anschluss daran werde der Schlosser die Podeste aufbauen, berichtet Ulrike Holl.

Im Innenbereich seien die Estricharbeiten abgeschlossen. Momentan werden die Spachtelarbeiten an den Wänden, die Trockenbaustürze im Bereich der Türen und die Unterkonstruktion für die abgehängte Decke angebracht. Parallel dazu werden die noch ausstehenden Installationsarbeiten ausgeführt.

In der nächsten Sitzung des Gemeinderats am Dienstag, 8. März, stehe mit den Landschaftsbauarbeiten das letzte große Gewerk zur Vergabe an.

„Die Arbeiten sind trotz Corona gut im Zeitplan, einer Eröffnung der Kinderbetreuungseinrichtung im September steht aus heutiger Sicht nichts entgegen“, meint Ulrike Holl.

Voraussichtlich werde laut Stadtverwaltung in der Übelmesser-Kita eine Betreuung in der Form der „verlängerten Öffnungszeit“, das heißt, von 7 Uhr bis 13 Uhr und in Form einer „Ganztagesbetreuung, also von 7 Uhr bis 17 Uhr, angeboten werden. Damit werde dann zumindest mittelfristig der Bedarf abgedeckt.

Der Kindergarten im Areal Übelmesser soll zu einem Eltern-Kind-Zentrum mit zahlreichen Angeboten entwickelt werden. Dies werde in Kooperation mit dem „Familienzentrum MüZe“ erfolgen. Auch solle im Eltern-Kind-Zentrum verstärkter Wert auf die Begleitung von Kindern mit einem erhöhten Betreuungsbedarf gelegt werden.

Mehr Bilder gibt's online auf. www.tagespost.de.

Einer Eröffnung im September steht aus heutiger Sicht nichts entgegen.“

Ulrike Holl, , Stadtbaumeisterin
  • Bedarf steigt wohl auch in Heubach wieder
  • Derzeit gibt es in Heubach inklusive Lautern acht Einrichtungen – drei kommunale und fünf kirchliche. Es stehen 447 Plätze zur Verfügung. Diese seien am Ende eines Kindergartenjahres nahezu alle belegt. „Zum einen führt dies dazu, dass nicht jedem Kind einen Platz in der Wunscheinrichtung mit entsprechender Betreuungsform angeboten werden kann und zum anderen leidet auf Dauer die Betreuungsqualität, wenn die Einrichtungen bis zum letzten Platz belegt sind“, erläutert Bürgermeister Dr. Joy Alemazung. Hinzu komme, dass wieder geburtenstärkere Jahrgänge kommen und auch der Bedarf an einer U3- und einer Ganztagesbetreuung zunehmen werde.
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