Von Aufmacher bis Zwischenzeile

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Die Schülerinnen und Schüler der Heubacher Schillerschule sind Teil des Tagespost-Projekts "Zeitung in der Schule". Was sie dabei lernen.

Heubach

Was machen Redakteurinnen und Redakteure eigentlich? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Viertklässler der Heubacher Schillerschule aktuell. Denn sie sind Teil des Tagespostprojekts "Zeitung in der Schule". Für knapp drei Wochen bekommen die Schüler täglich die Gmünder Tagespost, schmökern in ihr und schreiben eigene Artikel.

Von A bis Z

Vor Kurzem besuchte Redakteurin Marcia Rottler die Klasse von Lehrerin Sibylle Abele. Die Redakteurin erklärte den Kindern den Alltag in der Redaktion – von A wie Aufmacher bis Z wie Zwischenzeile. "Um halb zehn beginnt der Arbeitstag mit einer Konferenz", erklärte sie. Das sorgte in der Runde für Verwunderung. "So spät?", fragten sich die Kinder. "Dafür geht der Arbeitstag länger, auch mal bis 21 oder 22 Uhr", erklärte Marcia Rottler. Denn Gemeinderatssitzungen sollten am kommenden Tag in der Zeitung erscheinen.

Einer der Schüler fragte, welches der spannendste Termin war, den sie je besucht hat. Eine Antwort darauf zu finden, war für die Redakteurin nicht leicht. Alle Tage seien spannend, da sie Neues bieten und sie mit unterschiedlichen Menschen in Kontakt komme.

Doch nicht nur die Redakteurin erzählte den Schülern Neues. Diese zeigten ihr, was alles aus einer Zeitung entstehen kann. Die kann nämlich nicht nur am Frühstückstisch gelesen werden, ganz im Gegenteil. "Wir haben Masken daraus gebastelt. Meine habe ich aus dem Sportteil gemacht", erklärte ein Schüler. Die Tagespostmasken dienten natürlich nur zur Verkleidung, nicht zum Schutz, wie Lehrerin Sibylle Abele betonte.

Am Ende der Schulstunde erkundigten sich die Schüler noch nach Tipps gegen eine Schreibblockade. "Wenn die da ist", antwortete Marcia Rottler, "solltet ihr eine Runde an die frische Luft gehen oder einen Moment mit euren Mitschülern sprechen".

Ob die Schüler das Zeug zum Redakteur haben? Das können sie in den kommenden Wochen selbst beweisen, denn sie gestalten eine Abschlusszeitung mit eigenen Beiträgen. maro

Masken aus Zeitungspapier haben die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse gebastelt. Diese dienen zur Verkleidung und nicht zum Schutz, denn die Schutzmasken sind unter der Zeitung.

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