Vorfreude aufs „echte“ Kidstown

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Zelte und Hütten stehen schon: Manuel Huber und Sara Badawyia vom Stadtjugendring freuen sich darauf, wenn am Montag 150 Kinder die Stellung stürmen.
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Zwei Jahre gab es wegen Corona nur ein abgespecktes Alternativprogramm, jetzt steht der Stadtjugendring Heubach für die Kinderspielstadt wieder in den Startlöchern.

Heubach

Es tut sich was: Die Hütten und Zelte für die Betriebe und das große Essenszelt stehen bereit. Doch, es sieht fast schon wieder aus wie „Kidstown“ in der Stellung unterm Rosenstein. Das finden auch Sara Badawyia und Manuel Huber vom Stadtjugendring, die sich sehr auf die zwei Wochen freuen. Was noch fehlt, karren die Mitarbeiter des Bauhofs heran. „Ohne die Unterstützung der Stadt und vor allem des Bauhofs ginge gar nix“, meint Manuel Huber.

Was geboten wird

Los geht's am Montag, 1. August, um 9 Uhr. Dann stürmen die rund 120 Kinder ihre Spielstadt, wählen ihren Betrieb aus, arbeiten, verdienen ihr Geld und hauen es in der Spielstadt auch wieder auf den Kopf, zum Beispiel im Kiosk. Wer am Ende noch Kröten übrig hat, kann es am letzten Tag, am Donnerstag, 11. August, bei der großen Kidstown-Versteigerung ausgeben.

Anmeldungen und Betreuer

Vor der Pandemie rechneten die Organisatoren immer mit 150 Kindern. Zur ersten Alternative „Plan B“, kamen 30, zur zweiten, Plan C“, knapp 60, wie sich Sara Badawyia erinnert. In diesem Jahr seien die Anmeldungen etwas zögerlich eingegangen. Bei 120 Kindern haben die Organisatoren nun die Reißleine gezogen, auch wenn es in den vergangenen Tagen noch vermehrt Anfragen gegeben habe. „Jetzt sind die T-Shirts und das Essen bestellt und die Betreuer eingewiesen“, erläutert Manuel Huber, warum keine Nachzügler mehr aufgenommen werden könnten. Und: Betreuer zu finden, falle den Organisatoren von Jahr zu Jahr schwerer. Das liege, meinen sie, auch an mehr Bürokratie und nötigen Nachweisen. „Man glaubt gar nicht, was man alles haben und nachweisen muss, um ehrenamtlich tätig sein zu dürfen“, meint Sara Badawyia. Umso mehr freuen sich die beiden, dass unter den insgesamt 45 Betreuerinnen und Betreuern viele ehemalige Kidstown-Kids seien. „Wir hoffen, die können wir halten“, sagt Manuel Huber.

Tag der offenen Tür

Grundsätzlich sind Erwachsene nicht so gerne gesehen in der Kinderspielstadt. Außer natürlich am Tag der offenen Tür am Sonntag, 7. August, von 11 bis 17 Uhr. Dann sind alle eingeladen, zu bestaunen, was die Kinder bislang so auf die Beine gestellt haben. Der Zaubererkünstler Di Rossi unterhält, dazu wird eine große Jolly-Jump-Luftrutsche aufgestellt.

Verkehr und Pumptrack

Die Organisatoren bitten darum, zu beachten, dass eine Einbahnregelung gilt und zwar die Fritz-Spießhofer-Straße hoch und die Franz-Keller-Straße runter. Öffentlich benutzbar sei zudem der Pumptrack immer erst ab 18 Uhr. Die Downhillstrecke für Mountainbiker ist ab der Querung des Pionierwegs gesperrt, weil die Strecke runter zur Stellung führt.

Kidstown ist von Montag, 1., bis Donnerstag, 11. August, in der Stellung unterm Rosenstein. Am Freitag, 12. August, gibt's noch einen „Extra-Tag“ im Schwabenpark.

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