Wie die Übelmesser-Vereine feiern wollen 

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Vorfreude aufs "Kultürle"
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Immer am letzten Samstag in den Sommerferien feiern die Vereine im Übelmesser ihr „Kultürle“. In diesem Jahr ist es für die Organisatoren aus gleich zwei Gründen ein besonderes Fest.

Heubach

Noch steht ein Bagger im Innenhof des Übelmessers und ein Haufen Kies lagert vor der Treppe, die hochführt zum QLTourraum und zum Familienzentrum „MüZe“. Am Samstag, 10. September, wollen die Vereine, die hier zu Hause sind, hier ihr „Hochfest“ feiern, wie Anne Schührer vom MüZe sagt.

Traditionell steigt das „Kultürle“ immer am letzten Samstag in den Sommerferien. Die Idee sei, berichtet Anne Schührer, dass die Vereine nicht ihr eigenes Süpple kochen und jeder ein eigenes Sommerfest feiert, sondern dass alle gemeinsam so den Abschluss der Sommerferien begehen. „Jeder macht etwas, jeder steuert etwas bei, vom Aufbau bis zum Abbau“, sagt Steffi Schwarzkopf vom QLTourraum Übelmesser.

Neulinge vom Kindergarten

In diesem Jahr freuen sich die Organisatoren aus zwei Gründen ganz besonders. Zwei Jahre lang nämlich musste das „Kultürle“ ausfallen. Einmal wegen Corona und dann, weil das Übelmesser-Areal wegen des Umbaus zum Kindergarten Baustelle war. „Jetzt können wir endlich wieder den Hof bespielen, auch das Afrika-Fest konnte ja hier nicht steigen“, meint Anne Schührer.

Zum anderen seien alle gespannt, wie sich die „Neulinge“ vom Kindergarten, oder offiziell dem „Eltern-Kind-Zentrum Übelmesser“, so schlagen. Deren Leiterin Kristin Kozlik und ihre Stellvertreterin Sandy Löckner dürfen leider noch nicht so viel verraten, schließlich sei die offizielle Eröffnung des Kindergartens ja erst für den Festtag geplant. Sicher ist, dass alle Besucher beim Tag der offenen Tür ab 14.30 Uhr den neuen Kindergarten unter die Lupen nehmen können.

Wolfgang Bittermann vom Verein Hyaz meint jedenfalls, dass das Eltern-Kind-Zentrum nach dem Wegzug von Stadtjugendring und Jugendbüro noch mehr Pep ins Übel-Areal bringen. Das diesjährige „Kultürle“ sei es deshalb etwas Besonderes und der „Auftakt in eine gute gemeinsame Zukunft“.

Traditionell sei das „Kultürle“ eine kostenlose Veranstaltung für Familien mit Kindern, informiert Anne Schührer. Deshalb freue sie sich um 15 Uhr wieder auf das Puppentheater „Putschenelle“, die den Froschkönig aufführen. Danach gibt's im MüZe jede Menge Bastel- und Spielangebote. Der QLTourraum, der Motorradclub und Hyaz servieren kalte Getränke, dazu gibt's Popcorn, Kaffee und Kuchen. „Wir freuen uns auch sehr, dass wir eine ukrainische Gruppe mit im Boot haben“, meint Steffi Schwarzkopf. Die Besucher könnten gespannt sein auf deren Spezialitäten, Teigtaschen, genannt Wareniki.

Ab 18 Uhr gibt's Livemusik, nämlich Brit-Pop von der Band „d'Schäufeles“. Weil die „Kultürle“-Macher keinen Eintritt verlangen, sind sie auf Sponsoren angewiesen. „Da bedanken wir uns zum wiederholten Mal sehr beim Kirchenlädle, das uns sehr unterstützt“, sagt Wolfgang Bittermann.

Nun gibt es nur noch eine Unsicherheit: das Wetter. Zwar sei es möglich, in die Innenräume auszuweichen, das würde dem „Kultürle“ aber seinen Charme als Hoffest nehmen, meint Anne Schührer.

„Kultürle“ am Samstag, 10. September im Innenhof des Übelmessers in der Adlerstraße 7 in Heubach.

Ab 14.30 Uhr Tag der offenen Tür im „Eltern-Kind-Zentrum, ab 15 Uhr Puppentheater und Spiele, ab 18 Uhr Livemusik.

Der Eintritt ist frei.

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