Wolfgang Schurr kandidiert in Heubach

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Wolfgang Schurr

Warum der 59-Jährige Leiter des AOK-Kundencenters antritt.

Heubach. Wolfgang Schurr tritt bei der Bürgermeisterwahl in Heubach am Sonntag, 17. Oktober, an. Als fünfter Kandidat hat er am Montagabend seine Bewerbung öffentlich gemacht. In einer Pressemitteilung scheibt er: „Die Stadt Heubach hat in den letzten Jahren einen riesigen Schritt nach vorne gemacht, zahlreiche Projekte realisiert und noch mehr angestoßen. Deshalb braucht Heubach wieder einen Bürgermeister mit Verwaltungs-, Finanz-, und Führungserfahrung um Kontinuität zu gewährleisten. Genau das biete ich.“

Schurr verfügt nach eigener Aussage über langjährige kommunalpolitische Erfahrung, war 15 Jahre im Gemeinderat Mögglingen und fünf Jahre im Kreistag des Ostalbkreises sowie acht Jahre im Regionalverband Ostwürttemberg.

Seit knapp 15 Jahren ist er Leiter des AOK Kundencenters Schwäbisch Gmünd und AOK-Netzwerkleiter im Altkreis Gmünd. „Ich trage die Führungs-, Ergebnis- und Organisationsverantwortung für mehr als 38 000 Versicherte, doch dabei steht bei mir der Mensch immer im Mittelpunkt“, so Schurr.

Vor seinem Betriebswirtschaftsstudium war er als Sozialpädagoge und als Rettungssanitäter tätig, denn seit seiner Jugend liege ihm soziales Miteinander am Herzen. „Ich bin 59, ein Familienmensch, aufgewachsen mit sechs Geschwistern in Mögglingen und wohne mit meiner Frau und meinen zwei Kindern seit zehn Jahren in Lautern. Deshalb kenne ich sämtliche kommunalen Herausforderungen.“

Naturschutz wichtig

Als Vater wisse er, wie wichtig vor allem umfassende Betreuungsangebote für Kinder seien. Als Sohn einer 90-jähriger Mutter kenne er auch die Herausforderungen in der Seniorenversorgung. „Nach langen Jahren im Beirat der Johanniter Pflegewohnhäuser der VG Rosenstein sowie im Aufsichtsrat der Rehabilitationsmedizin Ostalbkreis oder im Verwaltungsrat der Ostalb Kliniken sind mir die Brennpunkte im sozialen und medizinischen Bereich gegenwärtig.“ Kommunales Leben könne ohne ehrenamtliches Engagement nicht existieren, ist Schurr überzeugt. Vereine seien der Motor des Gemeinschaftslebens und verdienen Unterstützung. Er selbst sei seit 25 Jahren ehrenamtlicher Rentenberater.

Weil ihm der Schutz der Heimat und Umwelt am Herzen liege, habe er den „Verein Bürger für Natur- und Umweltschutz unterm Rosenstein“ gegründet und war über zehn Jahre dessen Vorsitzender. Als Marathonläufer fasziniere ihn immer wieder, wie die Gruppe jeden einzelnen dazu motivieren könne, durchzuhalten, scheinbar Unmögliches zu vollbringen. Und: „Unsere Händler und Kleinbetriebe sind für Heubach unverzichtbar. Sie verdienen innovative Konzepte, um im digitalen Wandel wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Kontakt: w.schurr5462@gmail.com

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