18 Einsätze und 30 Übungen bewältigt

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Hauptversammlung Feuerwehr Heuchlingen

Heuchlinger Feuerwehrkommandant bescheinigt Mannschaft guten Ausbildungsstand, obwohl viel Lehrgänge coronabedingt auf dieses Jahr verschoben werden mussten.

Heuchlingen

Von 18 Einsätzen, darunter Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung, Defi-Einsätze und Einsätze der Führungsgruppe zur Unterstützung innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein bei Großschadenslagen berichtete Kommandant Patric Hülsken, bei der Hauptversammlung der Heuchlinger Freiwilligen Feuerwehr. Die 42 Kameraden absolvierten 30 Übungen, die sämtliche Schadensfälle abdecken sollten, darunter Brandbekämpfung, Atemschutz, Technische Hilfeleistung. Außerdem gab es eine Hauptübung in Holzleuten. So sprach der Kommandant einerseits den guten Ausbildungsstand der Kameraden an, andererseits die vielen entfallenen Ausbildungen, die coronabedingt auf 2022 verschoben werden mussten.

Die Zuhörer wurden anhand einer detaillierten Präsentation auf den aktuellen Stand zur Ersatzbeschaffung für das alte Löschfahrzeug (LF8) und zur „Digitalen Alarmierung und Funk“ gebracht.

Schriftführer Johannes Wöller berichtete von einem mageren Jahr, was Nebenaktivitäten betraf: Es gab keine Brandsicherheitswachen, keine Feste, wenig Verkehrsabsicherungen. Dafür war es ein sehr arbeitsreiches Jahr mit zahlreichen Arbeitsdiensten – die meisten betrafen Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten am Gerätehaus.

Im Auftrag von Böllerwart Matthias Stäb erwähnte Wöller die wichtige Arbeit der Böllerschützengruppe, welche die gut erhaltene Kanone bei fünf Veranstaltungen traditionsbewusst zum Einsatz brachte.

Mehr Aktivitäten

Jugendwart Christoph Wöller berichtete von mittlerweile 13 Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr. Leider habe es 2021 pandemiebedingt kaum Übungen gegeben, das soll dieses Jahr deutlich besser werden und es sollen auch wieder Ausflüge und andere Aktivitäten stattfinden.

Kassenwart Simon Gostynski berichtete von einem ruhigen Jahr 2021 ohne größere Investitionen. Nach Darlegung der Kontoumsätze wurde der Kassenwart von den Kassenprüfern einwandfrei bestätigt.

Bürgermeister Peter Lang lobte die Jugendarbeit und betonte die Bedeutung einer leistungsfähigen Wehr – vor allem im Hinblick auf die aktuelle Weltpolitik. Angesichts von Preisentwicklungen und Lieferschwierigkeiten sei es umso wichtiger, dass große Investitionen für die Feuerwehr in den vergangenen Jahren bereits getätigt wurden.

Kommandant Hülsken nahm dann Fabian Werner per Handschlag in die aktive Wehr auf, musste aber auch den Austritt des Kameraden Alexander Altmann nach 36 Jahre im aktiven Dienst verkünden.

Befördert und geehrt

Adrian Hülsken, Patrick Leimbach und Matthias Werner wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert, René Altmann, Markus Klingenmaier, Lisa Stadelmaier und Evelyn Heinrich zu Hauptfeuerwehrmännern und -frauen. Das Feuerwehrabzeichen in Bronze für mindestens 15 Jahre aktiven Dienst erhielten Marcel Demurtas und Marcel Werner. Für 25 Jahre wurden die Kameraden Timo Altrock, Martin Filusch, Daniel Rupp und Dennis Stäb geehrt. Rudi Schuster erhielt tosenden Applaus für 40 Jahre aktiven Dienst. Timo Altrock hat den Lehrgang zum Gruppenführer erfolgreich absolviert, Matthias Werner den zum Gerätewart und Patric Hülsken den zum Kommandanten.

Die langjährigen Ausschussmitglieder Rudi Schuster, Martin Filusch und Johannes Wöller wurden einstimmig für eine weitere Periode gewählt. Ebenso wurde Evelyn Heinrich als neues Mitglied in den Ausschuss gewählt.

Hägele bleibt Zugführer

Mit Spannung wurde die Wahl des zweiten stellvertretenden Kommandanten erwartet: Mit absoluter Mehrheit wurde Matthias Werner gewählt, welcher als symbolische Geste die Einsatzweste an Roland Hägele überreichte, die von allen Kameraden unterschrieben wurde. Hägele wird der Feuerwehr weiterhin als Zugführer erhalten bleiben und kann auf über 20 Jahre als Kommandant und Stellvertreter sowie auf über 30 Jahre als Ausschussmitglied zurückblicken. So war Hägele unter anderem federführend beim Bau beider Feuerwehrhäuser und Kauf der jüngsten vier Fahrzeuge beteiligt. Applaus im Stehen der Kameraden und aller Zuhörer war für diese Zwischenbilanz selbstverständlich.

Kommandant Patric Hülsken schloss die Hauptversammlung mit einem Dank an seine Kameraden.

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