Manege frei fürs Schuljubiläum in Heuchlingen

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Leintalschule Heuchlingen
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Schüler der Heuchlinger Leintalschule präsentieren am Freitag ihr Gelerntes während des Schulfestes zum 50-jährigen Bestehen der Einrichtung. Was dabei alles geboten war.

Heuchlingen

Dutzende kleine Clowns, Artisten und Akrobaten warteten am Freitagnachmittag ungeduldig in der Turnhalle der Leintalschule auf ihren Auftritt. Doch, bevor sie das Erlernte und Erarbeitete während der vergangenen Woche bei Circus Pipirelli präsentieren konnten, mussten zum Schuljubiläum noch einige Grußworte gesprochen werden.

Die Projektwochen im Circus Pipirelli sei für die Einrichtung mit sport- und bewegungserzieherischem Schwerpunkt eine Ideallösung gewesen, erklärt Schulleiterin Ines Maier, das Zirkusprojekt habe den Schülern gut gefallen. Bürgermeister Peter Lang hielt sich bewusst kurz „der Nachmittag gehört den Kindern“, trotzdem erinnerte der Rathauschef an den Neubau der Schule vor 50 Jahren, die inmitten des Dorfes und mit viel Grün einen wunderbaren Lernort für die Heuchlinger Kinder darstelle. Der Abriss, der ehemaligen Grundschule sei „ein mutiger Entschluss“ des damaligen Gemeinderats gewesen. 1972 wurde die Leintal-Grundschule erbaut, 1994 erweitert und im Jahr 2011 generalsaniert. Heute werden in der kleinen „Grundschulfamilie“ zwischen 50 und 70 Kinder betreut. Ein großes Lob richtete Lang an die Grundschüler für die harte Arbeit im Vorfeld, bevor er „Manege frei für das Jubiläum“ anordnete.

Kunterbunt und ohne den Hauch von Lampenfieber eroberten die Kinder die Manege. Clown und Zirkusdirektor Roger Koch erinnerte daran, alle Choreographien der kleinen Artisten, Jongleure und Clowns seien von den Kindern selbst entworfen worden. Mit dem wohl bekanntesten Zirkusmarsch, dem „Einzug der Gladiatoren“, präsentierten sich die Zirkustruppe dem Publikum, bevor das Programm startete. Da wurden graziös Tücher geschwungen, die „roten Blaubeeren, Gewinner der goldenen Blaubeere“ präsentierten einen Sketch, für den als Requisite nur ein Stuhl benötigt wurde, die Clowns hatten danach die Lacher auf ihrer Seite.

Spaßmacher im Publikum

Für die Jonglage mit den Ringen war ein gutes Augenmaß und Reaktionsschnelligkeit gefragt, auch der eine oder andere „Freiflieger“ konnte von den jungen Künstlern noch in der Luft gefangen werden. Immer wieder gab's kleinere artistische Einlagen, die vom Publikum mit Applaus belohnt wurden. Wiederholt eroberten kleine Abordnungen der Spaßmacher die Manege und bezauberten mit ihren verrückten Ideen, der gespielten Schusseligkeit und der versteckten Cleverness.

Die Gesichter der vielen kleinen Künstler strahlten vor Freude und Aufregung nach jedem Auftritt ein bisschen mehr. Der „stimmgewaltige Zirkuschor Pipirelli“ sang über die Schönheiten des Zirkuslebens und brachte den Zirkusclown-Direktor ein ums andere Mal gespielt aus der Fassung. Da präsentierten die „geraden Bananen“ Jonglage mit Tellern, auch wenn es einmal nicht zu hundert Prozent klappte, die Sympathie und der Beifall war den Nachwuchstalenten sicher. Einzig der kleine Clown „Peppino“ schien Lampenfieber zu haben, im Nachgang war dies aber Teil der Clownsnummer.

Der Nachmittag gehört den Kindern.“

Peter Lang,, Bürgermeister

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