„In geziemender Fröhlichkeit“ für Jakob Uhlmann

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Die Stadträtinnen und Stadträte hoben gemeinsam mit der Verwaltung ihre Gläser auf Jakob Uhlmann. Foto: dav
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Stadtrat und Verwaltung gedenken in Heubach einem Pionier des Ehrenamts.

Heubach. Insgesamt zum 330 Mal und als Premiere für Bürgermeister Dr. Joy Alemazung hoben die Heubacher Stadträte am Montag im Biergarten des Alten Sudhaus ihre Gläser auf Jakob Uhlmann.

Dieser hatte im Jahr 1698 der Stadt einen Acker vermacht, unter der Auflage, dass seiner „in geziemender Fröhlichkeit“ immer am seinem Namenstag, dem 25. Juli, gedacht werden solle. Für Alemazung ein „wichtiger Tag“ für Heubach, dessen Ansinnen sehr gute passe zu seinem eigenen Motto „meiner Gemeinde etwas zurückgeben“. Ein SWR-Team filmte, der Beitrag kommt am Dienstag in der Landesschau.

Jakob Uhlmann war selbst für die Satdt als Gemeinderat tätig gewesen. Ein Auszug aus dem Uhlmanns Testament: „Es ist mein endlicher Wille, dass obbeschriebener Acker auf allhießiges Bürgermeisteramt fallen und zu ewigen Zeiten als ein Kapital dabei verbleiben“ solle. Der Ertrag müsse jedes Jahr, und zwar „jährlich an Jakob“, dem Namenstag des Verstorbenen, „in geziemender Fröhlichkeit von denen bei Gericht sitzenden Personen verzehrt“ und seiner im Besten gedacht werden.

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