Halle soll im Februar fertig sein

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Statt Sorgenfalten gibt's Vorfreude auf die Fertigstellung der Hallensanierung und -erweiterung in Lautern (von links): Architekt Matthias Schmid, Stadtbaumeisterin Ulrike Holl, Ortsvorsteher Bernhard Deininger und Bürgermeister Frederick Brütting.

Die Mehrzweckhalle in Lautern präsentiert sich jetzt mit Anbau. Stadt Heubach investiert 3,2 Millionen in Sanierung und Anbau.

Heubach-Lautern

Das Wichtigste zuerst: Die Mehrzweckhalle in Lautern kann nach den Faschingsferien 2021 im Februar von der Bürgerschaft wieder in Besitz genommen werden. Dies kündigte Bürgermeister Frederick Brütting bei einerBaustellenbesichtigung an. Wie auch Stadtbaumeisterin Ulrike Holl, Ortsvorsteher Bernhard Deininger und Architekt Matthias Schmid, hatte er beim Durchgang keine Sorgenfalten auf der Stirn. Im Gegenteil, die Vorfreude auf die Vollendung der komplexen Baustelle ist allen anzumerken.

Flexible Nutzung möglich

Thema ist unter anderem die neue Eingangssituation, die der 260 Quadratmeter große Anbau ermöglichen wird. "Wir können diesen einfach sehr vielfältig nutzen", beschreibt Ortsvorsteher Deininger. "Und alles ist dann barrierefrei", freut sich Brütting. Er deutet auf den seitlichen Bereich des Anbaus, quasi neben der Bühne. Dort wird eine Teeküche beheimatet. Dahinter haben die rund 70 aktiven Mitglieder des Musikvereins Lautern einen Lagerraum für ihre Instrumente, etwa den Flügel. Gegenüber des Eingangsbereichs gibt's eine Toilettenanlage. Foyer und Mehrzweckraum werden abtrennbar. "Ein Riesengewinn", kommentiert Deininger und verweist auf die so mögliche, flexible Nutzung.

Wiederum oben, auf der Galerie, gibt's Platz für Besucher und noch einen kleinen Lagerraum. "Hier könnte man dann auch die Ortschaftsratssitzungen abhalten", blickt sich Deininger im Raum um. Frederick Brütting ist sich sicher, dass der neue Mehrzweckraum mit Sicherheit einmal gut vermietet wird für familiäre Festivitäten.

Weiter geht's in die Halle selbst. Dort wird durch eine insgesamt sechs Meter breite Verlängerung eine großzügige Bühne entstehen. "Hervorragend für Konzerte", prophezeit Deininger. Und in der Halle selbst ist genügend Platz für Ballspiele.

Teure Lüftung

Aktuell sind die Bauarbeiter mit Rohinstallationen und der Lüftung befasst. "Also dem technischen Ausbau", erklärt Architekt Matthias Schmid. Erleichtert stellt er fest, dass die Bauarbeiten durch die Corona-Pandemie nicht beeinträchtigt worden seiengelitten hat. Es habe Mehrkosten gegeben. Aber diese beruhten auf der Entscheidung, dass eine neue Entlüftungsanlage für rund 300 000 Euro eingebaut wird. "Da haben wir eine gute Lösung gefunden", beschreibt Schmid, dass die Lüftungsrohre im Außenbereich installiert werden. Und nicht in der Halle die Optik vermiesen. In dieser wird man lediglich die kleinen, runden Öffnungen sehen, über die die Frischluft hereinkommt. "Das gibt ein gutes Raumklima", sind sich Bürgermeister Brütting und Stadtbaumeisterin Holl sicher.

"Das wird eine immense Aufwertung. Und das Ganze im Ortskern. Nicht auf der grünen Wiese", beschreibt Brütting die Zentralität der Mehrzweckhalle. Und auch der benachbarte Kindergarten hat durch die Bauarbeiten profitiert. Erhielt der doch einen neuen Außenspielbereich oberhalb der Halle. "Jetzt ebenerdig", beschreibt der Ortsvorsteher. Zugegeben, die ganze Baustelle ist sehr komplex. Allein die vorbereitenden Arbeiten um überhaupt die eigentlichen Arbeiten an der Halle starten zu können, waren sehr aufwendig. Da musste der Hang abgesichert werden und vieles mehr. "Aber es hat sich gelohnt", betont Brütting. "Eine absolute Aufwertung für Lautern", so Deininger.

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