Jubiläumsfahrt der Jugendinitiative

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Freizeit JiL aus Lautern lädt zum 20. Mal zur Bodenseefahrt mit dem Rad ein – 60 Kinder zwischen 9 und 15 Jahren und 19 Betreuer wollten mitradeln.

Heubach-Lautern

Aus einer spontanen Idee entstand eine sensationelle Freizeit", meint Bernhard Deininger, der Ortsvorsteher von Lautern und Gründer der Radfreizeit. Dieses Jahr hatte die Radfreizeit ihr 20-jähriges Jubiläum. Angefangen hat es mit einer kleinen Gruppe von elf Personen, aus der die spontane Idee erwuchs, zusammen an den Bodensee zu fahren, erinnert sich Deiniger zurück. Jahr für Jahr ist die Teilnehmerzahl der Freizeit gestiegen. Auch dieses Jahr nahmen wieder zahlreiche Kinder das Ferienangebot der Radfreizeit von der Jugendinitiative Lautern (JiL) wahr. 60 Kinder im Alter von 9 bis 15 Jahren machten sich auf ihren Rädern in drei Etappen auf den Weg zum Schwäbischen Meer. Die jüngeren Teilnehmer kamen mit Kleinbussen nach Bermaringen zur Vesperpause. Von dort aus fuhr man in fünf Gruppen nach Schmiechen. So wie jedes Jahr wurde dort in der Sporthalle gekocht und auf Luftmatratzen übernachtet.

Nach dem Frühstück am nächsten Tag ging die Reise weiter: 60 Kilometer waren bis zur nächsten Unterkunft zu bewältigen. Doch für die Kinder und Jugendlichen aus Lautern und Umgebung kein Problem: im Gespräch mit Freunden, durch die gute Stimmung und den strahlenden Sonnenschein stieg die Kilometerzahl auf dem Tacho und die Zeit verging wie im Flug. Für Proviant unterwegs in den Vesperpausen sorgten Begl1eitfahrzeuge, in welchen auch das Gepäck der Kinder und Jugendlichen transportiert wurde. In der zweiten Turnhalle in Otterswang angekommen, wurde vor dem Aufbau des Nachtlagers traditionell Pizza bestellt. Unterhaltungsprogramm von den Betreuern war am Abend in den Turnhallen nie notwendig: Die Kinder und Jugendlichen beschäftigten sich selbst mit Verstecken, kicken oder anderen Spielen.

Die Betreuer waren begeistert von dem guten Verhältnis zwischen den Teilnehmern untereinander. Trotz des großen Altersunterschiedes hatten sie viel Spaß miteinander, sie halfen sich gegenseitig und schlossen neue Freundschaften. Auch der Altersunterschied zwischen den 19 Betreuern untereinander war gewollt sehr groß: So konnten die jüngeren Betreuer eine enge Verbindung zu den Teilnehmern gewinnen und die älteren Betreuer Erfahrung und Verantwortung sichern.

Am dritten Tag sahen die Teilnehmer schon ihr Ziel vor Augen: Seemoos. Das Zeltlager liegt direkt am Bodensee und mit einem eigenem Strand und Badesteg ist es für die Teilnehmer die perfekte Lage für zwei Tage Urlaub. Völlig erschöpft und erleichtert, nach diesen drei bewegungsreichen Tagen endlich anzukommen, sprangen die Radler nach der Ankunft mitsamt ihren Kleidern in den See.

Auch am nächsten Tag war noch genügend Zeit zum Baden oder mit dem Boot über den See zu paddeln. Zu dem Programm der Freizeit gehört jedoch nicht nur das Zelten, Baden, Bootfahren und Radfahren, sondern auch die Besichtigung der Stadt Friedrichshafen, die vom Zeltlager aus zu Fuß zu erreichen ist. Dort lernten die Kinder und Jugendlichen die Stadt durch eine Rallye kennen. Mit der Aufgabe, Flashmobs im Zentrum der Stadt aufzuführen, brachten die Teilnehmer auch Passanten zum Mitmachen und Lachen. Gelacht und gesungen wurde auch viel in den Zelten, bis in die späten Abendstunden hinein und zum Leidwesen mancher auch am nächsten Morgen gleich wieder zur frühen Morgenstunde.

Die Heimfahrt erfolgte mit dem Zug, aber traditionsgemäß wurden die letzten Kilometer auf dem Drahtesel bis zum Dorfplatz in Lautern absolviert, wo die Kinder und Jugendlichen von ihren Eltern erwartet wurden.

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