Lautern mit Busplänen unzufrieden

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Foto: Jan-Philipp Strobel
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Stadt Heubach und Ortsvorsteher sehen beim Nahverkehrsplan des Ostalbkreises Verbesserungsbedarf.

Heubach-Lautern. Mal eben mit dem Bus von Lautern nach Aalen? Oder nach Gmünd? Oder nach Heubach? Gar nicht so einfach. Mit dem Nahverkehrsplan will der Ostalbkreis die Entwicklung des Busverkehrs in den kommenden Jahren voranbringen. Die Stadt Heubach und Lauterns Ortsvorsteher Bernhard Deininger sehen hier aber noch Verbesserungsbedarf. Das geht aus der Sitzungsvorlage für den Ortschaftsrat hervor, der sich am kommenden Mittwoch, 23. Februar, mit dem Thema beschäftigt.

Wichtig sei vor allem, dass die Verbindungen besser aufeinander abgestimmt würden. Gerade wer von Lautern über Heubach nach Gmünd wolle, müsse vor dem Umsteigen oft lange Wartezeiten in kauf nehmen. Deshalb wäre eine Direktverbindung von Lautern und Gmünd und umgekehrt wünschenswert. Zudem sei in den bisherigen Plänen keine Direktverbindung nach Aalen vorgesehen. Immerhin solle aber die Verbindung über Mögglingen und Essingen erhalten und sogar ausgebaut werden.

Wichtig wäre für Heubach und Lautern auch ein durchgehender Busverkehr unabhängig von der Schülerbeförderung. Pendler und Touristen müssten sich darauf verlassen können, dass auch in den Ferien und außerhalb der Schulzeiten regelmäßig Busse führen. Nur so könne man mehr Menschen für den öffentlichen Nahverkehr gewinnen. Daher wäre es wünschenswert, wenn die Verbindungen nach Gmünd und Aalen auch am Wochenende und abends bis mindestens 20 Uhr angeboten würden. Für Touristen und Wanderer solle bei der Verbindung nach Bartholomä beim Wanderparkplatz „Stock“ eine Bushaltestelle eingerichtet werden.

Insgesamt sei der öffentliche Nahverkehr derzeit zu teuer und durch die fehlenden Abstimmungen bei den Umstiegen, speziell von und nach Lautern, „wenig attraktiv“.

„Um mehr Menschen für den Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr zu gewinnen, müssten die Preise, die Taktung und die Abstimmung bei erforderlichen Umstiegen verbessert werden“, heißt es in der Sitzungsvorlage. ⋌David Wagner

Eine Direktverbindung nach Gmünd wäre wünschenswert.“

Aus der Stellungnahme, von Heubach und Lautern
  • Infrastruktur und Gestaltungssatzung
  • In der Ortschaftsratssitzung am Mittwoch, 23. Februar, ab 19 Uhr im Anna-Rohleder-Saal, geht's auch um die aktuelle Situation der Infrastruktur, nachdem in jüngster Zeit die Metzgerei Widmann, das Gasthaus „Adler“ und die Zweigstelle der Raiffeisenbank Rosenstein geschlossen haben. Weiteres Thema ist die mögliche Beauftragung eines Architektenbüros mit einer Gestaltungssatzung, mit der Bauherren bestimmte Regeln auferlegt bekommen. ⋌dav

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