Zehn Stationen für Natur-Entdecker in Lautern

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Naturlehrpfad Albverein Lautern
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Spielerisch den Wald kennenlernen: Was die beiden Familienwarte des Schwäbischen Albvereins rund um die Hütte in Lautern auf die Beine gestellt haben. Ein Rundgang.

Heubach-Lautern

Am Ende der Strecke können die Kinder schnitzen oder an einem „Waldmandala“, das zwischen den Bäumen hängt, basteln. „Dann haben die Eltern Zeit, in der Hütte was zu essen oder zu trinken“, schlagen Erika Weber und Steffanie Rieg lachend vor. Die beiden Frauen sind Familienwarte beim Albverein Lautern. Sie haben sich einen Rundweg rund um die Albvereinshütte ausgedacht, bei der Kinder spielerisch die Natur kennenlernen, Pflanzen bestimmen, nach Tieren Ausschau halten oder nach Vögeln lauschen können. „Der Rundweg soll möglichst alle Sinne ansprechen“, sagt Steffanie Rieg und lauscht. Ob der Specht zu hören ist?

Stern zeigt Mitmach-Aktionen

Entstanden ist das Projekt während des Corona-Lockdowns, finanziert durch Mittel aus dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. „Wir wollten Eltern mit Kindern etwas bieten, das einfach zugänglich ist, ohne Anmeldung, ohne Vorbereitung, ohne Elektronik“, sagt Steffanie Rieg.

Insgesamt zehn Stationen sind es geworden mit jeweils einem wetterfesten Schild auf einem Holzpfosten. Start und Ziel ist an der Albvereinshütte. Station eins steht neben einer Hecke. Nur, was für einer? Das Schild klärt auf. „Darf ich mich vorstellen, ich bin die Hainbuche“, liest der Betrachter. „Uns ging es darum, die Stationen möglichst kindgerecht zu gestalten“, sagen die Macherinnen. Erika Weber zeigt auf einen gelben Stern. Auf jeder Station verweist dieser auf eine Mitmach-Aktion, ein Rätsel, eine Spiel-Idee. Die Hecke zum Beispiel können die kleinen Naturforscher ablaufen und mit den Schritten deren Länge messen.

Die Tannen-und-Fichten-Station erklärt den Unterschied zwischen den Bäumen. Der Mitmach-Stern gibt den Tipp, mal einen Zapfen mit nach Hause zu nehmen und mit ihm das Wetter vorherzusagen. „Das funktioniert wirklich“, sagt Steffanie Rieg. Dann gibt's da die Waldmeister-Station, die Eichhörnchen-Station, die Wacholder-Station. Bei der Station „Fuchs“ kann man entweder nach ebenjenem Ausschau halten. Oder das Spiel „Der Fuchs geht rum“ lernen. „Das kennen viele Kinder gar nicht mehr“, sagt Erika Weber. Rund einen Kilometer lang ist der Naturlehrpfad. Er ist auch für kleine Kind geeignet, vor allem das letzte Stück wieder zur Hütte allerdings nicht für Kinderwagen. Wer alle Stationen mitnehmen und die Spiele spielen will, sollte etwa eineinhalb Stunden einplanen.

Der Rundweg kann zum Beispiel am Sonntag, 27. März, begangen werden. Die Hütte ist an dem Tag ab 11 Uhr geöffnet.

Zur Hütte geht's entweder über die Böhmerstraße oder hinterm Bezirksamt die Bohlgasse hoch.

Naturlehrpfad Albverein Lautern
Naturlehrpfad Albverein Lautern
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Erika Weber, Steffanie Rieg, Bernhard Deininger, Rainer Kühnhöfer.

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