Mögglingen investiert rund 100 000 Euro

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Bürgermeister Adrian Schlenker freut sich auf die Umwandlung einer Arztpraxis in ein Medizinisches Versorgungszentrum.

Beratung, wie die Mögglinger Arztpraxis in ein Medizinisches Versorgungszentrum umgewandelt wird.

Mögglingen. Das Zeitkorsett ist eng, schließlich wollen die beiden Ärzte Julian Seitzer und Janja Jerak bereits im Herbst mit ihrer Arbeit starten. Aber Architektin Nadine Stuhr zeigte sich am Dienstag im technischen Ausschuss von Mögglingen zuversichtlich, dass die Umbauphase in sechs bis acht Wochen geschafft ist. Zumal man die Dinge, die längere Lieferzeiten haben, bereits in Kürze bestellen möchte. etwa Türen.

Die Aufgabenstellung für die Planerin für Praxis- und Objektbauten war klar: Die bestehende Arztpraxis, die bislang von einem Mediziner genutzt wird, so umzubauen, dass künftig zwei Ärzte darin arbeiten können. .

Am Dienstag präsentierte die Architektin den Gemeinderäten um Bürgermeister Adrian Schlenker ihre Vorstellung von nötigen Baumaßnahmen – und erntete Kopfnicken. Irmgard Sehner (SPD) zeigte sich beeindruckt davon, was in den vergangenen vier Wochen geschafft wurde. Auch Matthias Steinle (FUMB) fand es „klasse“ und sah sich dort „schon reinlaufen“. Jakob Unrath (SPD) bat Bürgermeister Schlenker darum, den Vertrag mit dem Vermieter zeitnah „unter Dach und Fach“ zu bringen, zumal die Gemeinde, beziehungsweise die eigens für das medizinische Versorgungszentrum gegründete GmbH dort für den Umbau viel Geld investieren wird. Zur Planung stellte er fest: „das müssen wir machen, das Geld muss gesetzt werden.“

Der Umbau wird inklusive des Kapitals für die GmbH rund 100 000 Euro verschlingen. Wobei in der Vorstellung deutlich wurde, dass es um Funktionalität und kurze Wege und optimalen Arbeitsablauf, nicht aber um Luxus geht. So werden etwa nur die Bodenbeläge im Eingangsbereich erneuert, die in den beiden Sprechzimmern bleiben. Ebenso wie die dortigen Waschtische und diverses Mobiliar.

Jürgen Deininger (CDU) begrüßte die Planung ebenso und erkundigte sich nach den elektrischen Arbeiten. Hier machte die Planerin klar, dass sie nochmals mit einem Elektriker durchgehen werde. In ihrer Kostenschätzung habe sie ein Puffer eingebaut. Allerdings geht es nicht um aufwendiges, sondern eher um das Setzen weiterer Steckdosen und Verkabelungsarbeiten. Auch eine neue Beleuchtung wird es geben. Die größte Änderung in der bisherigen Praxis wird es im Herzstück, am Empfang geben. Die Empfangstheke wird um 90 Grad gedreht. So wird der Eingangsbereich freundlicher und bietet mehr Platz. Außerdem gibt es einen separaten Abrechnungsraum, was dem Datenschutz zu Gute kommen wird.

Der künftige Allgemeinmediziner, Julian Seitzer, begrüßte in der Sitzung ebenfalls die Planung: „Das ist eine sehr gute Lösung. Es funktioniert, sieht ordentlich aus und es ist alles drin, was man braucht.“. Seine künftige Arztkollegin, Janja Jerak, konnte für die Sitzung nicht extra aus Nürnberg anreisen.

Bürgermeister Schlenker machte deutlich, dass auch der Bauhof beim Umbau mit anpacken wird, um die Kosten niedrig zu halten. Etwa bei diversen Demontagearbeiten oder Wanddurchbrüchen. Auch er begrüßte die „stimmige Raumaufteilung“ in der Planung.

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