Ampeln in Mögglingen müssen bleiben

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Ortsdurchfahrt, Finanzen und Öffentlichkeitsarbeit waren Themen im Gremium.

Mögglingen. Kämmerin Melanie Sturm berichtete in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates über die finanzielle Situation der Gemeinde. Aufgrund der Corona-Pandemie sei Anfang September eine zusätzliche Steuerschätzung gemacht worden. Demnach falle der Einbruch leicht schwächer aus als im Mai befürchtet. Für dieses Jahr komme die Gemeinde noch gut weg, Liquidität sei ausreichend vorhanden. Dies liege auch an der Kompensation der coronabedingten Einnahmeausfälle durch verschiedene Bundesprogramme. Für die Folgejahre sei mit spürbar geringeren Einnahmen zu rechnen, weshalb die Ausgaben und Aufgaben auf Sparpotenzial überprüft und die Einnahmen erhöht werden müssten, so die Kämmerin.

Technisch nicht anders möglich

Aus dem Gremium kam die Frage nach den Ampelschaltungen an der Ortsdurchfahrt auf. Die Situation sei nicht ganz glücklich, aber technisch wohl nicht anders umsetzbar, erklärte Bürgermeister Adrian Schlenker, warum die Ampel dauerhaft auf Grün stehe, ansatt ganz ausgeschaltet zu sein. Andernfalls würde die Fußgängerampel nicht funktionieren – diese sei wegen des dort verlaufenden Schulwegs auch ohne B 29 aus seiner Sicht dringend erforderlich. Ein Gemeinderat sprach die aus seiner Sicht "eigenwillige Straßensituation" an der alten B 29 ab Abzweigung Westtangente an und wollte wissen, wann diese geändert werde. Schlenker berichtete, dass dies in den Haushaltsberatungen des Gemeinderates behandelt werde. Zwischenzeitlich konnte erreicht werden, dass die Straße in eine abknickende Vorfahrtsstraße umgewandelt worden sei.

Ein Gemeinderat fragte nach dem Stand zum Thema Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde und nannte die Mutlangen-App als gutes Beispiel für die Möglichkeit, die Bevölkerung schnell und zielgerichtet informieren zu können. Auch Schlenker sieht Nachholbedarf, der vor allem auf mehrere Personalwechsel und neue Zuständigkeiten zurückzuführen sei. In erster Linie halte er eine gut geführte Homepage für wichtig. Dann könne man weitere Dinge wie Facebook oder eine solche App in Augenschein nehmen.

Auf die Anfrage einer Gemeinderätin, ob die Gemeinderatssitzungen künftig in der TV-Halle stattfinden könnten, damit nicht jedes Mal das Handballtraining der aktiven Mannschaften ausfallen müsse, antwortete der Vorsitzende, dass er bereits mit den Zuständigen beim TVM in Gesprächen sei.

Seitens des Gremiums wurde eine "eigenartige Situation" am Limesparkplatz angesprochen. So sei dort von Privatleuten ein Mülleimer aufgestellt worden, der allerdings viel zu klein sei und nicht regelmäßig geleert werde. Bürgermeister Schlenker nahm den Hinweis auf und sagte eine Überprüfung zu. Auch am Waldweg durch das Grubenholz seien aktuell immer stärkere private Bautätigkeiten zu beobachten. Auch diesen wolle er nochmals nachgehen, so Schlenker.

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