Jürgen Deininger: „Gemeinde hat ein Jahr verplempert“

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Die Kandidatenvorstellung in Mögglingen.
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Eine Auswahl der Fragen der Mögglingerinnen und Mögglinger an die beiden Kandidaten.

Mögglingen. Nach der Vorstellung der Kandidaten für die Bürgermeisterwahl, Adrian Schlenker und Jürgen Deininger, hatten die Bürger Gelegenheit, Fragen zu stellen. Hier eine Auswahl:

An Adrian Schlenker ging die Frage, warum Mitarbeiter das Rathaus verließen, ob das an seinem Führungsstil läge oder an zwischenmenschlichen Gründen. Schlenker bestätigte, es habe Personalwechsel gegeben, das habe unterschiedliche Gründe. Ihm unter vier Augen etwas zu sagen, auch Kritik, sei „kein Problem“. Er habe immer ein gutes Team gehabt. „Bei uns harmoniert es absolut“, so Schlenker.

Beide Kandidaten wurden gefragt, welche Angebote sie für Senioren planten. Sowohl Schlenker als auch Deininger zeigten sich offen für „Seniorenspielplätze“ mit Gymnastikgeräten. Beim Thema Pflegeplätze und Umbau des Seniorenheims sehen beide Nachholbedarf.

An Adrian Schlenker ging die Frage, warum beim Thema Kindergarten nicht früher ein Konzept erstellt wurde und was das geplante Provisorium kosten würde. Er verwies darauf, dass die Prognosen hinsichtlich des Bedarfs „nicht so extrem gewesen“ seien, wie sie sich nun darstellten. Ob das Provisorium aus Containern bestehe, sei noch unklar. Die Kosten dafür und für den Neubau könne man mit Schulden finanzieren, was der Gemeinderat so wohl auch mittrage. Jürgen Deininger kritisierte, dass die Gemeinde bei der Bedarfsplanung „ein Jahr verplempert“ habe und nicht rechtzeitig reagiert habe, „obwohl der Bedarf absehbar war“.

Beide Kandidaten wurden gefragt, wie Baulücken schneller bebaut werden könnten. Beide meinten, dies sei schwierig, wenn sich die Flächen in Privatbesitz befänden. Außer immer wieder nachzufragen, könne die Verwaltung wenig machen. Deininger regte an, eventuell Bebauungspläne zu überarbeiten.

Die Frage nach mehr Parkplätzen entlang der Hauptstraße, etwa bei der Metzgerei, beantworteten beide so, dass bei der Neugestaltung der Ortsmitte mehr Parkplätze entstünden. Schlenker verwies zudem darauf, dass „mehr Grün“ nötig sei.

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