Nordlichtern die Ostalb näherbringen

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Zur „Weißen Station“ , zur Barnberg-Kapelle, zum Aussichtsturm am Grubenholz und immer mit dem Blick auf den Albtrauf, vom Hohenstaufen bis zum Braunenberg, führten die vier Wanderungen, die vom Mögglinger Albverein organisiert wurden.
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Was die Mitglieder des Schwäbischen Albvereins Mögglingen zum Deutschen Wandertag auf die Beine gestellt haben, wie viel Arbeit dahintersteckt und was der Verein darüber hinaus anbietet.

Was der Mögglinger Albverein anbietet

Reguläre Wanderungen, jeden zweiten Mittwoch, starten um 14 Uhr am Postplatz. Nächster Termin ist Sonntag, 2. Oktober: Beim „Regionalen Wandertag“ in Abtsgmünd gibt es drei verschieden lange Wanderungen, eine Familienwanderung und eine Pedelec-Tour. Am 6. Oktober ist eine Busfahrt ins Riff- und Eisenbahnmuseum Gerstetten geplant, einschließlich einer kurzen Wanderung. Zudem plant Christoff Lucke am 28. September oder am 12. Oktober eine „pilzkundliche Wanderung“. Nordic-Walking-Treffist jeden Montag um 9 Uhr beim Schützenhaus. Walking und Yoga bietet Margret Funk donnerstags um 9 Uhr beim Schützenhaus.Infos auch zu Aktionen für Kinder und Jugendliche online auf https://moegglingen.albverein.eu

Mögglingen

Gäste aus ganz Deutschland haben beim Deutschen Wandertag Anfang August das Remstal besucht. Im Organisationsteam mit dabei: der Mögglinger Albverein. „Viele wissen gar nicht, wie viel Zeit und Aufwand da drin steckt“, meint Vorsitzende Renate Maier und lobt besonders „ihren“ Wegewart Christoff Lucke.

Der berichtet, er sei ziemlich schnell nach dem Ende der Remstalgartenschau 2019 in die Vorbereitungen für den Deutschen Wandertag eingestiegen. Die Vorgabe aus der Hauptgeschäftsstelle des Albvereins in Stuttgart habe gelautet, vier Wanderungen zu organisieren. Nicht zu lang, interessant, abwechslungsreich. „Dazu braucht es natürlich Wanderführer“, sagt Christoff Lucke. Um sich offiziell als ein solcher bezeichnen zu können, benötigen die Freiwilligen, sofern man sie denn findet, eine ganztägige Schulung. Notwendig außerdem: ein Erste-Hilfe-Kurs. In Mögglingen haben sich vier Wanderfreunde bereiterklärt, den Job zu übernehmen. „Jeder hat da natürlich seine Spezialitäten“, meint Christoff Lucke schmunzelnd: Irmgard Sehner überzeuge mit ihrer umfangreichen Ortskenntnis, Ottmar Schweizer kennt als ehemaliger Bürgermeister alles und jeden und weiß viele lustige Anekdoten, Thomas Riede habe viel Wissen über die Barnberg-Kapelle und Katja Baumgärtner vom Verein Limes-Cicerones kenne sich natürlich bestens aus mit der Geschichte der Römer am Weltkulturerbe Limes.

In Mögglingen komme noch eine besondere Gruppe dazu, wie Renate Maier betont: Marget Funk lud ein Dutzenden Teilnehmer zu einer „Yoga-Wanderung“, bei der nach kurzen Wegstrecken immer wieder eine Yoga-Einheit absolviert werde. Dabei gebe es verschiedene Schwerpunkte, etwa in der Stille zu schweigen oder die Sinneswahrnehmungen zu trainieren.

An vier Tagen gab es auf dem 7,2 Kilometer langen Rundweg Höhepunkte wie die Gartenschaugärten, die Remsaue, die Barnberg-Kapelle, das Kunstwerk der „Weißen Station“, den Limes und den Aussichtsturm am Grubenholz zu bestaunen. „Die Gäste kamen aus Wilhelmshaven, Mainz, Oldenburg oder Jena, einmal eine ganze Busladung voll“, erinnert sich Christoff Lucke, der bei allen vier Wanderungen mitgemacht hat.

Renate Maier bedankt sich bei allen, die sich engagiert haben, nicht zuletzt bei der Schönstatt-Bewegung für die Bereitstellung der WC-Anlagen. „Ohne das geht's nämlich auch nicht.“

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