Sensationsfund in Mögglingen: Riesige Himmelsscheibe entdeckt

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Prachtstück: die Himmelsscheibe von Mögglingen.

Jetzt kann die archäologische Kleinigkeit, die im Jahr 1999 in Nebra in Sachsen-Anhalt gefunden wurde, getrost einpacken. Denn: GT-Leser Thomas Riede hat eine "exklusive Geschichte" für die Redaktion parat:

Mögglingen. Jetzt kann die archäologische Kleinigkeit, die im Jahr 1999 in Nebra in Sachsen-Anhalt gefunden wurde, getrost einpacken. Denn: GT-Leser Thomas Riede hat eine "exklusive Geschichte" für die Redaktion parat: Bei Rodungsarbeiten wurde sie am westlichen Ortsrand von Mögglingen entdeckt – die mit drei Metern Durchmesser größte bisher bekannte Himmelsscheibe.

Fachkreise vermuten, dass mit diesem Instrument aus der späten Eisenzeit bereits die Mannen um den sagenumwobenen Mackilo exakte Wetterbeobachtungen anstellen konnten. Wenn nämlich am Tag der Wintersonnenwende die Sonne durch die kreisrunde Öffnung in der Mitte auf die Rems schien, konnten sie mit großer Sicherheit feststellen, dass gutes Wetter herrschte. Besonders erstaunlich ist, dass dieses Phänomen auch heute noch zu beobachten ist.

Die Gemeinde Mögglingen ist bestrebt, dafür zu sorgen, dass dieses archäologische Kleinod nicht in falsche Hände gerät und womöglich aus Unwissenheit zerstört wird.

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