Unmut über Verzögerung in Mögglingen

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Um ihren Unmut Kund zu tun und die Wahlkreisabgeordneten über diese Schieflage zu informieren, trafen sich Bürgermeister Adrian Schlenker, die Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Mögglingen, Monika Hinderberger, und der Ortsobmann der Landwirtschaft, Stefan Breitmeier, kürzlich mit den Landtagsabgeordneten Martina Häusler und Tim Bückner.

Zwei Landtagsabgeordnete lassen sich von Gemeinde und Verantwortlichen informieren.

Mögglingen. Weil damals der Bau der B-29-Westtangente anstand, wurden 2009 und 2010 die Weichen zur einer Flurbereinigung in Mögglingen gestellt. Das schreibt die Gemeinde in einer Pressemitteilung. Die Flurbereinigung sei ein Instrument, um diese Flächen bereitstellen zu können.

Weitere zehn Jahre?

Seither laufe die Mögglinger Flurbereinigung und konnte bis heute nicht zum Abschluss gebracht werden, obwohl in den Anfängen ein Enddatum im Jahr 2019 formuliert worden war, so die Gemeinde. Heute stehe zu befürchten, dass es weitere zehn oder mehr Jahre dauern könnte, bis die Flurbereinigung zu ihrem Ende geführt werde. „Grund dafür sei neben dem Umfang des Verfahrens vor allem der immer schlimmer werdende Personalmangel im Bereich der Flurbereinigungsverwaltung“, heißt es von der Gemeinde. Im Ostalbkreis fungiere das Landratsamt als untere Flurbereinigungsbehörde und klage selbst über Personalmangel bei Vermessungstechnikern und Vermessungsingenieuren, die im Wesentlichen vom Land Baden-Württemberg zur Verfügung zu stellen seien. Um ihren Unmut Kund zu tun und die Wahlkreisabgeordneten über diese Schieflage zu informieren, trafen sich Bürgermeister Adrian Schlenker, die Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Mögglingen, Monika Hinderberger, und der Ortsobmann der Landwirtschaft, Stefan Breitmeier, kürzlich mit den Landtagsabgeordneten Martina Häusler und Tim Bückner.

Beide erklärten sich laut Gemeinde bereit, das Thema in die Landespolitik mitzunehmen. Insbesondere an der Besoldung, die in der freien Wirtschaft in der Regel deutlich besser sei, müsse man etwas ändern, so die Abgeordneten. Dies könne aber nicht allein die Lösung sein, denn einen Fachkräftemangel beobachte man in vielen Bereichen. Nach einer zweistündigen Diskussion verblieb man mit dem Versprechen, in Kontakt zu bleiben, um für die Flurbereinigungsverwaltung eine Verbesserung zu erreichen.

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