Weichen für Bebauung sind gestellt

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Umbau des westlichen Ortseingangs und Art der Bebauung in Neubaugebieten im Mögglinger Gremium.

Mögglingen. Nachdem die Bundesstraße 29 nun um Mögglingen führt, kann der westliche Bereich Ortseingang und Westtangente entsprechend umgebaut werden. Auf die Planung der Stadtlandingenieure aus Ellwangen folgt nun die Realisierung, darum ging es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

Die Mitarbeiter der Firma Rossaro werden sich für 138 000 Euro darum kümmern, dass die Trasse entsprechend umgelegt wird. Ingenieur Joachim Zorn rechnet mit einer Bauzeit von rund fünf Wochen. Zwischen Juli und 31. Oktober wird nun ein entsprechender Termin abgestimmt. Unter anderem wird die bestehende Ampel abgebaut und die erfolgt neu. Der Unterbau wurde bereits entsprechend vorbereitet. Bürgermeister Schlenker hofft, dass die Terminierung der Bauarbeiten so verläuft, dass der Umbau in den Sommerferien stattfinden kann. Grund: Die nötige Umleitung während der Bauzeit führt an der Schule vorbei.

Zum wiederholten Mal befassten sich die Gemeinderäte mit dem Bebauungsplan „Im Hardt – 1. Erweiterung“. In der Sitzung standen die Eckpunkte für die Art der Bebauung an. Man war sich einig, dass diese der Hanglage „gerecht“ werden soll. Im oberen Bereich soll zweigeschossig gebaut werden, weiter unterhalb am Hang sollen sich jeweils ein Vollgeschoss plus Keller und Obergeschoss, die beide kein Vollgeschoss sein sollen, in den Hang schmiegen. In der kommenden Sitzung wird der Auslegungsbeschluss anvisiert. Gut 30 neue Bauplätze sollen entstehen.

Verdichtetes Bauen

Wiederum im Baugebiet „Hofacker“, das die Gemeinde gemeinsam mit der Kreisbau realisieren wird, soll es Platz für Einzel- und Doppelhäuser sowie Mehrfamilienhäuser geben. Verdichtetes Bauen soll ermöglicht werden. Das Mutlanger Ingenieurbüro LK&P zeichnet für die Planung des Bebauungsplans verantwortlich. Das Planungsgebiet liegt am westlichen Rand des Siedlungsbereichs in Mögglingen, zwischen Mühlkanal, Hauptstraße, Friedhof und südlicher Bebauung. Es hat eine Größe von 1,65 Hektar. Die Gemeinderäte um Bürgermeister Schlenker fassten den Auslegungsbeschluss.

Per Eilentscheid musste der Bürgermeister Mehrkosten von 22 000 Euro am Mögglinger Anteil zur Sanierung des Regenüberlaufbeckens des Abwasserzweckverbands Lauter-Rems genehmigen. Der komplette Eigenanteil beträgt 220 000 Euro. „Stattlich“, wie Schlenker kommentierte. „Wir werden das aus dem Haushalt rausschwitzen“, kündigte er an. Anja Jantschik

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