Wie Mögglingen junge Menschen beteiligen möchte

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Das Juca beim Mögglinger Bahnhof.
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Der Gemeinderat befasst sich am Freitag in der TV-Halle mit einem Konzeptvorschlag.

Mögglingen. Wie können Jugendliche an der Kommunalpolitik beteiligt werden? Eine Projektgruppe im Gemeinderat hat gemeinsam mit der Verwaltung ein Konzept erarbeitet, das am Freitag, 29. April, in öffentlicher Sitzung in der TV-Halle vorgestellt werden soll. Laut der Sitzungsvorlage soll mindestens zwei Mal pro Jahr ein „Jugend-Hearing“ stattfinden, zu dem alle Mögglinger Jugendlichen zwischen zwölf und 20 Jahren per Brief eingeladen werden und bei denen der Bürgermeister teilnehme.

Diese „Hearings“ sollen so stattfinden, dass im Herbst die Vorhaben der Gemeinde für das kommende Jahr konkret genug geschildert werden können, damit die Jugendlichen dazu eine Stellungnahme, etwa per Mehrheitsbeschluss, abgeben können. Das zweite Hearing im Frühjahr soll so geplant werden, dass nach Beschluss des Haushaltsplans dargestellt werden könne, wie die Anregungen der Jugendlichen in den Haushaltsbeschluss eingeflossen seien. Jährlich sollen ein Jugendsprecher und möglichst zwei Stellvertreter gewählt werden, die die Anliegen der Jugendlichen gegenüber der Gemeinde vertreten.

Behandle der Gemeinderat bestimmte Themen, von denen die Mögglinger Jugendlichen sich betroffen fühlen, sollen sie im Vorfeld über den Jugendsprecher eine Stellungnahme einreichen oder in der Sitzung vortragen können. Über den Sprecher hätten die Jugendlichen dann ein Rederecht, ein Anhörungsrecht und ein Antragsrecht. 5000 Euro pro Jahr wären laut dem Konzept eingeplant. Die Sitzung beginnt um 18.30 Uhr. 

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