(Noch) kein Kommentar von Triumph zum Freibad

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Die Firma Triumph als Eigentümerin will sich zu einer möglichen Sanierung des Freibads erst äußern, wenn Gespräche mit der Stadtverwaltung stattgefunden haben.
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Studie legt Sanierungsmöglichkeiten dar. Firma Triumph als Eigentümerin will sich derzeit nicht öffentlich äußern.

Heubach. Wie sieht die Zukunft des Heubacher Freibads aus? Vor Kurzem wurde im Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie vorgestellt. Darin wurde der Zustand detailliert beschrieben und gezeigt, was aus Sicht der Experten erhaltenswert ist und welche Teile, nämlich vor allem und zunächst die Technik des großen Beckens, saniert werden sollte.

Darüber hinaus zeigte die Studie, was man als Maximalvariante alles machen könnte, inklusive eines neuen Sprungturms und eines neuen Kinderbeckens. Das würde dann rund 15 Millionen Euro kosten. Die Stadtverwaltung will mit dem Bauausschuss im Herbst eine Begehung machen und sich alles genau anschauen, danach in Klausur gehen und überlegen, wie sie mit den Ergebnissen umgehen will.

Was sagt der Eigentümer?

Im Gemeinderat kamen Fragen auf, die direkt oder indirekt die Firma Triumph als Besitzerin des Freibads betreffen, denn die Stadt hat dieses nur gepachtet. Die Redaktion hat einen Fragenkatalog an die Firma Triumph geschickt und wollte wissen: Wie bewertet Triumph den aktuellen Zustand des Freibads grundsätzlich? Wie steht Triumph dazu, dass womöglich eine Generalsanierung ansteht, die bis zu 15 Millionen Euro kosten könnte? Ist Triumph bereit, sich an den Kosten zu beteiligen? Ist Triumph grundsätzlich bereit, das Freibad an die Stadt zu verkaufe, insofern diese sich das leisten kann und der Wille dazu vom Gemeinderat formuliert wird? Und: Wie bewertet Triumph die Zukunft des Freibads, soll es auf lange Sicht bestehen bleiben oder gibt es seitens Triumph andere Verwendungszwecke für das Grundstück?

Pressesprecher Olav Kratz sagt dazu auf Anfrage, bisher sei die Triumph Gruppe als Eigentümerin des Grundstücks sowie seiner Anlagen noch nicht seitens der Stadt beziehungsweise ihrer Repräsentantinnen und Repräsentanten zu diesem Thema kontaktiert worden. Er bitte daher um Verständnis dafür, „dass wir keine Stellungnahme abgeben können, bevor entsprechende Gespräche stattgefunden haben“. 

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