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Schlenkers zweite Amtszeit: Arbeit besser erklären

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David Wagner dav

David Wagner zur Wiederwahl Adrian Schlenkers.

Adrian Schlenker hat ein gutes Ergebnis eingefahren. Fast 70 Prozent der Mögglinger Bürgerinnen und Bürger wollen, dass er ihr Bürgermeister bleibt. Verdientermaßen, denn er hat einiges erreicht: die Sanierung der Schule oder der Mackilohalle, die Einbeziehung der Ehrenamtlichen bei der Gartenschau und, sein größter Erfolg, die Sicherung der Hausarztversorgung. Darüber hinaus sind die Ortskernsanierung und der Feuerwehrneubau auf dem Weg.

Respekt gebührt auch seinem Herausforderer Jürgen Deininger. Ungewöhnlich, dass ein Gemeinderat gegen „seinen“ Schultes antritt. Deininger hat den Mögglingern damit eine echte Wahl ermöglicht. Und dabei fast 30 Prozent bekommen. Das spricht für ihn. Es zeigt aber auch, dass es Unzufriedenheit mit dem Amtsinhaber gibt. Auch die hat sich Schlenker verdient. Die B 29 ist seit Frühjahr 2019 aus dem Ort. Sichtbar getan hat sich bei der Neugestaltung des Ortskerns kaum etwas. Schlenker sagt oft, er wolle keine Schnellschüsse. Sondern die Bürger einbinden. Die Experten hören. Noch ein Gutachten einholen. Immer wieder heißt es: Die Verwaltung sei „an dem Thema dran“, zuletzt beim Thema fehlende Kindergartenplätze. Das stimmt wahrscheinlich. Aber es ist zu wenig sichtbar.

Wenn sich Schlenker für seine zweite Amtszeit etwas zu Herzen nehmen sollte, dann das: mehr und besser erklären, mehr und besser kommunizieren. Dann werden es acht gute Jahre für Mögglingen.

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