Starkregen: Wie Böbingen sich schützen will 

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Verwaltung will dem Gemeinderat die Beteiligung beim Projekt „Starkregenrisikomanagement im Remstal“ vorschlagen.

Böbingen. Wie kann sich die Gemeinde Böbingen vor Schäden durch Starkregen schützen? Damit beschäftigt sich der Gemeinderat am kommenden Montag, 19. September, ab 18.30 Uhr im Rathaus. Konkret geht es laut der Sitzungsvorlage um eine mögliche Beteiligung beim Projekt „Starkregenrisikomanagement im Remstal“.

In den vergangenen Jahren habe sich auch in Baden-Württemberg durch die bekannten Entwicklungen von Klima und Wetter eine Zunahme von lokale Starkregenereignissen gezeigt. Solche Starkniederschläge kurzer Dauer und hoher Intensität verursachten demnach Überschwemmungen und Schäden in der Größenordnung von 50 Prozent der Gesamtschäden, die durch Hochwasser in Baden-Württemberg im Mittel jährlich verursacht werden, heißt es in der Vorlage. Das Land Baden-Württemberg habe im Dezember 2016 die Möglichkeit der finanziellen Förderung für die Erarbeitung von Konzepten zum Starkregenrisikomanagement geschaffen. Auch die Gemeinde Böbingen habe sich mit dem Thema beschäftigt. So sei Böbingen zwar nicht Mitglied im Wasserverband Rems, sollte sich nach Ansicht der Verwaltung jedoch bei der Erarbeitung der „hydraulische Gefährdungsanalyse“, also einer Starkregengefahrenkarten, für die Mitgliedsgemeinden im Verband anschließen, um Kosten zu sparen, und auch von den Fördergeldern zu profitieren. Nach der Erstellung des hydraulische Gefährdungsanalyse seien die Starkregengefahrenkarten der Öffentlichkeit bekannt zu geben und es ergeben sich möglicherweise Aufgaben, die dann durch die Gemeinde Böbingen abzuarbeiten sind, heißt es von der Verwaltung.

Weitere Themen in der Sitzung am Montag in Böbingen sind der Ideenwettbewerb zur B 29 (siehe Artikel „B 29: Ideen für Böbingen gesucht“), der Ausbau der passiven Netzinfrastruktur für die Breitbandversorgung, die Sanierung der Wiesenstraße, die Gründung einer Gesellschaft mit anderen Gemeinden für kommunalen Klimaschutz und Energieeinsparungsmaßnahmen im kommunalen Bereich. ⋌dav

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