Kommentar: David Wagner zur Kandidatenvorstellung

Zwei sind besser als einer

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David Wagner dav

David Wagner zur Kandidatenvorstellung in Mögglingen.

Ein Gegenkandidat ist unbequem. Für den Amtsinhaber. Für Mögglingen aber ist es besser. Weil Adrian Schlenker nun noch mehr öffentlich erklären muss, was unter seiner Führung gut lief. Und da gibt es einiges: die Sanierung der Schule oder der Mackilohalle, die Einbeziehung der Ehrenamtlichen bei der Gartenschau, die Sicherung der Hausarztversorgung. Darüber hinaus ist die Ortskernsanierung und der Feuerwehrneubau auf dem Weg. Schlenker lieferte durchaus Argumente für seine Wiederwahl. Er musste sich am Donnerstag aber auch kritische Fragen anhören, etwa zu seinem Führungsstil im Rathaus oder zu seiner Bürgernähe. Ob seine Antworten die Kritiker überzeugt haben, bleibt abzuwarten.

Jürgen Deininger wollte sich den Mögglingern als einer der ihren präsentieren. Als einer, dem sein Heimatdorf am Herzen liegt und das er weiterentwickeln kann. Das gelang. Aber auch er weiß nach 20 Jahren im Gemeinderat, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Deshalb waren sich Schlenker und er fachlich in vielen Punkten doch erstaunlich einig. Bis 6. Februar können die Mögglinger das sacken lassen. Dann haben sie die Wahl.

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