15 Sirenen für Gmünder Stadtteile und Zentrum

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Sirene Degenfeld
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Räte des Verwaltungsausschusses sollen grünes Licht geben. Stadt informiert über erneuerbare Energien.

Schwäbisch Gmünd. Die Stadt Gmünd will für etwa 357 000 Euro 15 Sirenenanlagen für die Stadtteile und die Innenstadt kaufen. Darüber werden am Mittwoch die Stadträte des Verwaltungsausschusses entscheiden. Gmünd hatte sich entschlossen, die Sirenen anzuschaffen, nachdem sich ein bundesweiter Warntag am 10. September 2020 als Flop herausgestellt hatte. An diesem Tag sollte die Katastrophenwarnung per App auf dem Handy demonstriert werden. Die Apps jedoch funktionierten damals nicht. Gmünds Feuerwehrkommandant Uwe Schubert bewertete damals den Abbau der Sirenen im gesamten Stadtgebiet als „großen Fehler“. Dem sollen die 15 Sirenen nun entgegenwirken. Aktuell gibt es noch eine Sirene auf dem Degenfelder Feuerwehrhaus. Die neuen Sirenen sollen an diesen Standorten installiert werden: Rathaus, Stauferschule in der Weststadt, Friedensschule in der Nordstadt, Bezirksamt Bettringen; Bezirksamt Herlikofen, Bezirksamt Hussenhofen, Bezirksamt Lindach, Bezirksamt Bargau, Bezirksamt Straßdorf, Bezirksamt Rechberg, Feuerwehrhaus Großdeinbach, Grundschule Weiler, Feuerwehrhaus Degenfeld, Wissenswerkstatt Eule und Unipark in der Oststadt.

Die Sirenen, die nun bestellt werden sollen, decken nicht den kompletten Bedarf, den die Stadt hat. Die Zahl 15 ergibt sich aus der Förderung des Landes. Dieses steuert zu den Kosten der Stadt knapp 163 000 Euro bei. Die Verwaltung empfiehlt den Stadträten, nach der Installation der 15 Sirenen über weitere Anlagen zu entscheiden. Geplant war, dass die Sirenen bis Ende September einsatzbereit sind. Ob sich dieser Termin halten lässt, ist offen. Denn die Nachfrage ist groß. Nicht nur Gmünd richtet wieder Sirenen ein.

Neben den Sirenen wird die Verwaltung über das Thema „Erneuerbare Energien - weitere Photovoltaikoffensive für Schwäbisch Gmünd“ informieren. Dabei geht es um den Status Quo und einen Blick in die Zukunft. Ein weiteres Thema ist eine Änderung der Gemeindegrenze zwischen Gmünd und Böbingen im Rahmen der Flurbereinigung. Gmünd verliert dabei 24 Quadratmeter. Gmünds Fläche beträgt dann 113 Quadratkilometer, 80 Hektar, 80 Ar und sechs Quadratmeter. Michael Länge

Der Verwaltungsausschuss tagt am Mittwoch, 21. September, um 17 Uhr im Rathaus. Die Sitzung ist öffentlich.

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