400000-Euro-Gerät für die Straßdorfer Feuerwehr

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Neues Einsatzfahrzeug LF 10 für Straßdorf. Auf dem Bild (v.l.) Andreas Braun, Ludwig Fuchs, Stefan Verreschi, Uwe Schubert, Ralf Irdenkauf, Werner Nußbaum, Christian Baron und Michael de Campos.
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Die Straßdorfer Feuerwehr bekommt ein modernes Löschfahrzeug.

Schwäbisch Gmünd-Straßdorf. Mit weißen Astern und Schleierkraut geschmückt präsentierte sich am Sonntag in Straßdorf ein besonderer und teurer Täufling: Das neue Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr LF 10.

Für rund 400 000 Euro durch die Stadt Schwäbisch Gmünd gekauft, ersetzt es das bisherige LF 16 TS und komplettiert so den Fuhrpark mit einem LF 16/12 und dem Mannschaftstransportwagen. damit kann die Feuerwehr von Straßdorf nun insgesamt 4000 Liter Löschwasser zum Brandort transportieren, „wichtig, nicht nur für unsere Außengehöfte“, wie Abteilungskommandant Ralf Irdenkauf betont.

Feuerwehrkommandant  Uwe Schubert informierte bei der Fahrzeugweihe darüber, dass es in Gmünd nun mit diesem Fahrzeug insgesamt drei baugleiche Typen gibt. „Das ist wertvoll, denn die Mannschaften können so ausgetauscht werden und haben das gleiche Material.“

Schubert blickte er auf die aktuellen Preissteigerung: „Herlikofen erhält demnächst ebenfalls diesen Fahrzeugtyp, aber das kostet 70  000 Euro mehr.“ Ortsvorsteher Werner Nußbaum beschrieb: „Ein Löschfahrzeug ist das Herz einer Feuerwehr und ein zentrales Handwerkszeug, da es nicht nur Einsatzkräfte, sondern auch Ausrüstung befördert.“ Er nutzte die Gelegenheit, sich bei den Feuerwehrangehörigen zu bedankend, dass sie ehrenamtlich Tag und Nacht motiviert und engagiert für die Sicherheit der Bürgerschaft im Einsatz sind.

Hier hakte Erster Bürgermeister Christian Baron ein. Er beschrieb, dass das neue Fahrzeug eigentlich nicht für die Feuerwehr, sondern für die Sicherheit der gesamten Bürgerschaft bestimmt ist. Beim Kreisfeuerwehrtag in Westhausen habe sich alles um Kameradschaft und Zusammenhalt gedreht. In Straßdorf nun, gehe es „um eine andere Botschaft“. „Denn ohne die Feuerwehr könnten wir alle kein Auge zu tun.“ Um so wichtiger, dass alle Blaulichtorganisationen immer über die bestmögliche Technik verfügten. Dies habe sich auch bei der Tunnelübung gezeigt. „Wir können  Katastrophenlagen stemmen, wenn wir zusammenhalten.“

Es folgte die Segnung und Weihe durch Pfarrer Andreas Braun und Vikar Michael de Campos.    Anja Jantschik

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