5000 Euro für Kunstprojekt an Hoffnungshäusern

+
PM Hoffnungshaus: Rotary Club spendet für Kunst-Event

Die Spende des Rotary Clubs war entscheidend für die Umsetzung von „A harbour named hope“.

Schwäbisch Gmünd. Der Rotary Club Schwäbisch Gmünd-Rosenstein ebnet mit seiner Spende den Weg für das Kunstprojekt „A harbour named hope“. Im Innenhof der Hoffnungshäuser soll am 16. Oktober ein drei Meter langes Steinboot entstehen – behauen von Laien.

„Mit unserem Boot aus Stein symbolisieren wir, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner ankommen – egal aus welcher Kultur, Generation und Lebensrealität,“ beschreibt die federführende Künstlerin Regina Baumhauer, selbst Bewohnerin des Hoffnungsblicks im Areal der Hoffnungshäuser.

Gemeinsam mit Martin Schechinger, Standortleiter der Hoffnungshäuser in Gmünd, entsann Baumhauer die Idee eines partizipativen Kunst-Events: In einer gemeinsamen Aktion wird ein Bootsrumpf aus massivem Muschelkalk geschlagen. „Den Erfolg garantiert eine CAD-datenbasierte Vorarbeit, so dass der Stein von Laien bearbeitbar ist,“ sagt Martin Schechinger. Als Produktdesigner bringt er die Expertise für die Umsetzung des Kunstwerks mit. Mitmachen kann jeder, der gerne mit Hammer und Meißel hantieren möchte. Ziel ist, dass Interessierte aus Gmünd und Bewohner der Hoffnungshäuser gemeinsam etwas Bedeutungsvolles schaffen.

Menschen verbinden

„Der Ansatz, Menschen verschiedener Kulturen in unserer Stadtgemeinschaft miteinander zu verbinden, gefällt uns als Rotarier. Dass auf diese Weise ein Kunstwerk entsteht, das nachher im Innenhof stehenbleibt und als Bank, Spielgerät oder Begegnungsort genutzt wird, ist faszinierend. Deshalb unterstützen wir dieses außergewöhnliche Kunstprojekt der Hoffnungshäuser gerne,“ so Klaus Peter Betz vom Rotary Club Schwäbisch Gmünd-Rosenstein. Die Spende über 5000 Euro gab den Ausschlag zur tatsächlichen Umsetzung des Projekts.

Die Initiatoren und BewohnerInnen der Hoffnungshäuser zeigten sich bei der Scheckübergabe durch Klaus Peter Betz begeistert. „Wir hatten bis zum Sommer schon einige Spenden bekommen, doch es fehlte noch ein entscheidender Teil. Dank der Spende der Rotarier können wir nun mit unserem Kunstprojekt ‚A harbour named hope – Ein Hafen namens Hoffnung‘ starten“, meint Martin Schechinger. Der Stein aus Muschelkalk konnte bereits geordert werden und wird seit letzter Woche bei einem Steinmetz vorbearbeitet.

Am Sonntag, 16. Oktober, soll das Mitmach-Kunst-Event von 11 bis 17 Uhr steigen. Dann werden Freiwillige den drei Meter langen Steinklotz mit Hammer und Meißel bearbeiten, bis der Bootsrumpf die Form eines Einbaums hat.

Im Hoffnungsblick und in den Hoffnungshäusern im Gmünder Taubental leben rund 100 Bewohnende in einem interkulturellen Mehrgenerationenwohnen.

Zurück zur Übersicht: Schwäbisch Gmünd

Kommentare