60 Jahre Kameradschaft in Uniform

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60 Jahre Kameradschaft in Uniform

Gmünder Verband feiert in Weiler sein 60-jähriges Bestehen.

Schwäbisch Gmünd. Flaggenparade vor der Bernhardushalle in Weiler in den Bergen. Soldaten in Uniform hissen die schwarz-rot-goldene Bundesflagge. Auch das städtische Einhorn auf weiß-rotem Hintergrund sowie die Weilermer Ortsflagge werden am frühen Samstagmorgen an den örtlichen Flaggenmasten in die Höhe gezogen. Wie im alltäglichen militärischen Dienstbetrieb üblich, begann auch der Festtag anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Gmünder Reservistenkameradschaft mit genau diesem militärischen Zeremoniell. Der einzige Unterschied: Es handelte sich bei den Soldaten in Uniform um keine aktiven Soldaten der Bundeswehr, sondern um Reservisten.

Reservistinnen und Reservisten sind frühere Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Sie führen ihren in der Bundeswehr erworbenen Dienstgrad mit dem Zusatz „der Reserve“ weiter.

Wettkämpfer trotzen der Hitze

Der Vorsitzende der Gmünder Kameradschaft, Oberstabsgefreiter der Reserve Winfried Steimle, und Hauptfeldwebel der Reserve Thomas Maier nahmen die eintreffenden Gäste aus nah und fern in Empfang. Mit einem zünftigen Weißwurstfrühstück gestärkt und ausreichend Getränken im Rucksack begann für die Wettkämpfer nun der härteste Teil des Tages. Anlässlich des Festtages hatte Maier einen rund sechs Kilometer langen Vielseitigkeitswettkampf mit dem Namen „Gmünder Einhorn“ in und um Weiler geplant und aufgebaut. Bei sommerlicher Hitze waren entlang der Marschstrecke fünf Stationen mit verschiedenen Inhalten und Aufgaben zu absolvieren: Entfernungen schätzen im Feld, Selbst- und Kameradenhilfe, Durchführung von Erste-Hilfe-Maßnahmen, Zielwerfen mit Übungshandgranaten, Luftgewehrschießen im abgesperrten Privatgelände, Sicherheits- und Gesellschaftspolitik sowie ein Hindernis- / Fitnessparcours. Nach einer Netto-Marschzeit von 109 Minuten erreichte die Abordnung der Reservistenkameradschaft Abtsgmünd die Bernhardushalle in Weiler und damit das Ziel des militärischen Wettkampfs. Oberstabsgefreiter der Reserve Torsten Hertweck, Oberstabsgefreiter der Reserve David Hilkert und Unteroffizier (FA) der Reserve Christian Müller asolvierten den Marsch damit als schnellste Mannschaft gefolgt von den Mannschaften RK-Gmünd (1) auf Platz 2 und RK-Gmünd (2) auf Platz 3.

Ehrungen und Auszeichnungen

Bürgermeister Julius Mihm, Ortsvorsteher Bernhard Feifel, Stadtrat und Oberleutnant der Reserve Christian Krieg, der Vizepräsident des Verbands der Reservisten, Oberst der Reserve Ralf Bodamer, der Landesvorsitzende des Reservistenverbands, Oberstleutnant der Reserve Joachim Fallert, der stellvertretende Vorsitzende der Kreisgruppe Ostwürttemberg / Alb-Donau, Hauptmann der Reserve Gerd Höflacher sowie die usiker des Musikvereins Weiler wurden beim anschließenden Antreten vor der Gemeindehalle vom Vorsitzenden Winfried Steimle begrüßt. Nach einigen Musikstücken und Grußworten konnten in diesem würdigen Rahmen zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen durchgeführt werden, welche zum Teil coronabedingt in den vergangenen Jahren aufgeschoben werden mussten. Das Ende des Antretens besiegelte der Musikverein mit dem Spielen der Nationalhymne.

Am Ende ein Abendessen

In der Bernhardushalle warteten anschließend bereits Christian Krieg und Andreas Trummer, welche für die Wettkämpfer Kaffee und Kuchen sowie ein umfangreiches Abendessen zur Kameradschaftspflege organisiert hatten. Mit einem Foto-Rückblick ließen die Reservisten ihren Festtag ausklingen.

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