Alle Kinder dürfen kostenlos in die Gmünder Freibäder

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Sponsoren ermöglichen kostenlosen Freibad-Eintritt in Gmünder Bäder.
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In den Sommerferien bezahlen Kinder unter 18 im Bud-Bad und in Bettringen keinen Eintritt.

Schwäbisch Gmünd. Alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren dürfen in den Sommerferien kostenlos ins Gmünder Bud-Spencer-Bad und ins Bettringer Freibad kommen. Das verkündet Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold im Beisein vieler Sponsoren pünktlich zum Ferienstart. Die vergangenen Coronajahre seien vor allem für Kinder und Jugendliche eine schwere Zeit gewesen. Viele Familien verzichteten dieses Jahr wegen der Inflation und steigender Energiepreise auf einen Urlaub. „Wir wollen den Kindern aus der ganzen Region unbürokratisch einen schönen Sommer bescheren“, erklärt der Oberbürgermeister das Ziel. Aus tiefstem Herzen danke er deshalb den zahlreichen Sponsoren, die 25  000 Euro für die kostenlosen Eintritte finanziert haben. Unter dem Motto „Auf die Plätze, Ferien, los!“ habe er innerhalb von drei Tagen die Sponsoren zusammen gehabt, freut sich Arnold über die große Bereitschaft.

Ab sofort und bis zum 11. September können Kinder und Jugendliche unter 18 kostenlos die beiden Freibäder nutzen. „Eine großartige und tolle Aktion“, loben die Sponsoren. Wenn Kinder ins Bud-Bad oder ins Bettringer Freibad kommen, erhalten sie eine kostenlose Tageskarte, ohne vorher Formulare oder Anträge ausfüllen zu müssen. Das Angebot gelte für alle Kinder, betont der OB. Auch Klaus Arnholdt, Leiter des Gmünder Schul- und Sportamtes, unterstützt die Aktion. Es sei auch aus sportlicher Sicht eine wunderbare Sache. Viele Kinder hätten in den vergangenen Jahren aufgrund der Pandemie Nachholbedarf in Sachen Schwimmen oder hätten es noch gar nicht gelernt, ergänzt Markus Fraidel, Vorsitzender des Fördervereins Bettringer Freibad. Deshalb finanziere der Verein nun einen Kompakt-Schwimmkurs für 21 Kinder in Zusammenarbeit mit dem Gmünder Schwimmverein. Das Bettringer Freibad sei obendrein ein großer Treff für alle Generationen. Deshalb findet Fraidel das Angebot „grandios“. Dem schließt sich Peter Ernst, Leiter der Gmünder Bäderbetriebe, an. Er lobt die Solidarität der Unternehmer - und die seiner Mitarbeiter. Diese hätten Überstunden für ein Kinderheim in der Ukraine gespendet. So seien 10 000 Euro zusammen gekommen. Vor überfüllten Freibädern fürchtet sich Thomas Vetter von den Bäderbetrieben nicht. „Wir haben eine große Liegewiese und nach oben keine Grenze.“

Mit dabei als Sponsoren sind die Bäderbetriebe, die Spedition Brucker, Müller und Müller, Firma Eichele, Dincel Projektbau, Firma Wolf, Kochertaler-Metall-Gestaltung, das Autohaus Widmann, Günther Nubert und Dr. med. Claus Görner. 

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