Alles Wissenswerte übers Hardt per Handyklick

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Der Verein JuFuN und die Stadteilkoordinatorin präsentieren die Hardt-App. (v.li.)Natascha Tolve, Dieter Lehmann, Regina Schwarz und Udo Schairer.
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Der Verein JuFuN und Stadtteilkoordinatorin Regina Schwarz haben eine „Hardt-App“ initiiert. Als digitale Ergänzung zu Plakaten, Flyer und zur Stadtteilzeitung Kunterbunt.

Schwäbisch Gmünd

Wie kann man in sekundenschnelle Informationen über etwas erhalten, wenn man sich aufgrund der Pandemie nicht so oft sieht? Angebote bekommen, Neuigkeiten erfahren, Veranstaltungen kundtun? Auf diese Frage hat sich der Verein JuFuN auf dem Hardt nun selbst eine Antwort gegeben: Am Freitag wurde die neue Hardt-App präsentiert.

Almanach für 3000 Einwohner

Aufs Handy geladen, wirkt sie wie ein Almanach für die 3000 Einwohner auf dem Sonnenhügel. Und mittels Push-Nachricht hat man als Handynutzer stets den Finger am Puls der Zeit. „Wir schlagen das digitale Kapitel für unseren Verein auf“, beschrieb Vorsitzender Dieter Lehmann bei der Präsentation. Stadtteilkoordinatorin Regina Schwarz, Karin Stroh, Anna Vogt, Natascha Tolve und Helga Frey vom Verein JuFuN trugen in den vergangenen Wochen unzählige Informationen über alle Nachrichten und Angebote der Vereine, Kirchen und Institutionen auf dem Hardt zusammen. Diese wanderten in unterschiedliche Rubriken in der App, die Udo Schairer von Schairer IT Systeme entwickelte. Sogar Karten sind per Klick abrufbar, damit man auch immer gleich die richtige Adresse, den richtigen Ort zum jeweiligen Angebot findet.

Kopiert und in den Sprachübersetzer eingegeben, können so auch Nutzer mit Migrationshintergrund und nur geringen Deutschkenntnissen sogleich das Angebot lesen. „Das ist digitale Quartiersarbeit“, ist sich Dieter Lehmann sicher, dass auf diese Art wirklich alle, die das wollen, erreicht werden können. Und so immer auf den neuesten Stand gebracht werden. Regina Schwarz erklärte, woher die Idee für diese eigene Hardt-App kam. „Uns war es ein Anliegen, die Bürgerschaft auch in der Pandemiezeit zu erreichen. Vor allem Migrationsfamilien verlor man aus dem Gesichtsfeld.“

Vorteil ist, dass jeder ein Handy hat. Und so war es denn nur logisch, ein Informationsangebot zu schaffen, das Handynutzer erreicht. Die Erfahrung zeigt, dass alle Generationen mittlerweile gut mit Handy und Smartphone umgehen können. „Oder Großeltern bitten ihre Enkel, eine App aus dem Store hochzuladen“, weiß Lehmann.

Udo Schairer, der bereits für einige Gemeinden eine eigene App entwickelt hat, Schritt so zur Tat. „Ich bin froh, dass der Verein das Geld in die Hand genommen hat“, ist Regina schwarz erleichtert, dass die rund 1000 Euro investiert wurden. Mittel, die während der Pandemie von der Stadt bezahlt wurden für Angebote im JuFuN, die dann aber Corona bedingt ausgefallen sind, wie Lehmann erklärt. In der kommenden Ausgabe der Stadtteilzeitung „Kunterbunt“ gibt’s Infos zur App und den nötigen QR-Code, diese herunterzuladen.

430 jährliche Angebote

Übrigens, in der App finden sich natürlich auch die rund 430 jährlichen Angebote auf dem Hardt. Also vom Seniorenstrickkreis über das Stadtteilfest, den Jugendraum bis zum Mittagstisch. Hinzu gesellt sich auch das „schwarze Brett“, wo es Angebote gibt, es gibt Termine, Aktuelles, Angebote und vieles mehr. Tagesaktuell wird sich Regina Schwarz mit ihrem Team um die Einpflegung von Neuigkeiten in die App kümmern.

Bei der Präsentation wurde mehrfach betont, dass sich die App nicht nur auf die Aktivitäten und Angebote im JuFuN, sondern auch im ganzen Stadtteil, inklusive dem Werkhof Ost, aufmerksam macht und informiert. Schwarz: „Die App zeigt, was auf dem Hardt los ist.“ Und ist die digitale Ergänzung zu Stadtteilzeitschrift, Plakaten und Flyer.

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