Ampeln gefordert

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Mehr Sicherheit in Hussenhofen. Studenten prüfen Ort.

Schwäbisch Gmünd-Hussenhofen. Eine Nachricht, die sehr positiv aufgenommen wurde, hielt Ortsvorsteher Josef Heissenberger für seine Ortschaftsräte bereit: Studenten der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt aus Nürtingen werden am 20. Oktober Zimmern „unter die Lupe nehmen“. Grund hierfür ist, dass sie sich dadurch Anregungen für eine Semesterarbeit bezüglich eines Ortsentwicklungsplans holen. Wertvolle Arbeit leiste die Dorfgemeinschaft Zimmern/ Hirschmühle für die Entwicklung seit 2019, dankte der Ortsvorsteher. Etwa durch eine Umfrage. Und wertvolle Arbeit habe die Dorfgemeinschaft für „Unser Dorf hat Zukunft“ geleistet, was die Bewertungskommission dazu bewog, die Ortschaft bis zum Bezirksbescheid zu führen.

Auch der Amtsleiter für Stadtentwicklung, Gerhard Hackner zeigte sich positiv gegenüber der Arbeit der Studenten: „Ich erwarte mir da was.“ Er kündigte an, dass die Stadt dann die Ideen sammeln werde, um Bürger-Workshops durchzuführen. Der Ortsvorsteher wiederum kündigte an, dass er mit den Studenten auch ins Gespräch bezüglich der Hirschmühle gehen wolle. Hackner nickte: „Vielleicht kann man den Bereich Hirschmühle als Satellit in die Arbeit aufnehmen?“

Thema Ortsdurchfahrt

Der erste Bauabschnitt der Ortsdurchfahrtssanierung ist fast fertig. „Ab dem 19. September wird der zweite Abschnitt, von der Waldstraße bis zur Böhmerwaldstraße angegangen. Die überörtliche Umleitung bleibt ebenso bestehen, wie die Vollsperrung“, kündigte Heissenberger an. Erfreut fügte er an, dass es beim ersten Bauabschnitt keine Beschwerden der Anlieger gab. „Das wird hoffentlich auch beim zweiten der Fall sein“, wünscht er. Bis Ende 2022 soll alles fertig sein. Auf Nachfrage von Thomas Kaiser informierte der Ortsvorsteher, dass der Endbelag erst am Abschluss beider Bauabschnitte komplett aufgebracht wird.

Bei den Informationen über die kürzlich erfolgte Verkehrsschau gab es zufriedene Gesichter im Zuhörerbereich: Eine Ampel, die den Zebrastreifen an der Ortsdurchfahrt Höhe Bezirksamt/Kirche ersetzen soll, wurde von den Behörden als sinnvoll erachtet. Wermutstropfen: Eine Ampel kostet zwischen 30 000 und 40 000 Euro, wie Stadtrat Georg Zimmermann erfragte. „Es ist eine Frage der Kosten für die Stadt“, erklärte Heissenberger. Fakt ist aber, dass zumindest die nötige Infrastruktur für eine Fußgängerampel nun im Zuge der Ortsdurchfahrtssanierung bereits angelegt wird. Die soll es auch an der Böhmerwaldstraße geben, zumal dort in Zukunft ein Seniorenzentrum entsteht. „Auch diese wurde befürwortet und soll nun zügig umgesetzt werden“, so Heissenberger.

Einen Schritt weiter ist Hussenhofen nun bezüglich des Flurbereinigungsverfahrens. Gerhard Hackner erläuterte in der Sitzung einen Flächentausch Zimmern/Böbingen. „Eine klare, konsequente Linie wird so erreicht“, beschrieb der Amtsleiter. Insgesamt ging es um acht Hektar Land. Die Ortschaftsräte befürworteten diesen Tausch.

Architekt Ulrich Weick vom Amt für Gebäudewirtschaft erläuterte das Ausschreibungsergebnis zu Fensterbauarbeiten in Holz-Alu-Konstruktion im Rahmen der Generalsanierung der Mozartschule. Der Auftrag ging an die Firma Stahl aus Schwäbisch Gmünd für 205 044 Euro. Die Kostenschätzung lag bei 190000 Euro. Die Mehrkosten sollen durch Reduzierung der Maßnahmen allgemein kompensiert werden. ⋌Anja Jantschik

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