Bakterien im Göppinger Trinkwasser 

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Aus den Wasserhähnen im Kreis Göppingen kommt derzeit verunreinigtes Wasser.

Bei einer Überprüfung des Wassers sind dem Landratsamt zufolge Enterokokken nachgewiesen worden.

Göppingen. Rund 65 000 Personen im Kreis Göppingen müssen in den kommenden Tagen ihr Wasser abkochen, weil es Keime enthält. Bei einer Überprüfung des Leitungswassers seien Enterokokken festgestellt worden. Eine entsprechende Meldung hat das Gesundheitsamt des Landkreises nun veröffentlicht. Um das Leitungsnetz zu reinigen, werde nun das Trinkwasser mit Chlor desinfiziert und das Leitungssystem kräftig gespült. Betroffen sind Bewohner in Aichelberg, Gammelshausen, Heiningen, Eschenbach, Schlat, Deggingen-Reichenbach mit Aussiedlerhöfen, Eislingen, Dürnau, Bad Boll, und in Teilen von Göppingen.

Enterokokken sind Bakterien, die natürlicherweise im Darm von Tieren und Menschen vorkommen. Im Trinkwasser sollten sie allerdings nicht sein, sie gelten als Indikatorkeime für eine Verunreinigung des Wassers.

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