Bald 60 Mal auf Gmünds Asphalt: „Radring Altstadt“

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Verbesserung für Radler: Diese Querung an der Oberbettringerstraße soll breiter und übersichtlicher werden.
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Nun soll mit Markierungs- und Bauarbeiten auf Rad- und Fußgängerouten in der Stadt begonnen werden.

Schwäbisch Gmünd. Sommer 2021: Die Klarenbergstraße soll Fahrradstraße werden. November 2021: Beim Fußverkehrscheck werden Problemstellen und Verbesserungsideen in der Südstadt gesammelt. Im Juli 2022: Nichts ist gemacht bisher. In den nächsten Wochen wird sich der Stillstand auflösen, verspricht Mobilitätsmanagerin Anja Tamm. Das ist geplant:

Der Altstadtring für Radler: Die neue Verkehrsführung für Fahrräder in Gmünd soll jetzt sichtbar werden. Mit Markierungen auf der Fahrbahn soll in den nächsten Wochen der neue „City Ring“ für den Radverkehr um die Altstadt gekennzeichnet werden. Gut 60 Mal kommt ein Rad-Piktogramm auf den Asphalt samt der Aufschrift „Radring Altstadt“. Gut sichtbar, rund 1,50 auf 1,50 Meter groß. Der Radring verläuft im Norden der Stadt durch Schmiedgasse, Kapellgasse und Ledergasse, im Westen in der Uferstraße, im Süden durch Paradies- und Gemeindehausstraße sowie am Rinderbacher und Schmiedturm vorbei.

Querung an der Oberbettringer Straße: Gmünder Radfahrer kennen das als heikle, weil unübersichtliche Stelle: die Verbindung von Gemeindehausstraße und Wilhelmstraße quer zur viel befahrenen Oberbettringer Straße. „Es ist geplant, den Weg zu begradigen und zu verbreitern, dass zwei Spuren für Radfahrer und ein Bereich für Fußgänger da ist“, erzählt Anja Tamm. Und wann? „Noch in diesem Jahr.“

Kleine Verbesserungen für den Fußverkehr: Es sind erste Arbeiten, die auf den Fußverkehrscheck in der Südstadt folgen: In der Weißensteiner Straße wird eine Querungshilfe für Fußgänger verbreitert, in der Kimpolunger Straße die Markierung ausgeweitet, außerdem die Querungsdistanz für Fußgänger verringert. „Über den Sommer“ sollen die Arbeiten gemacht werden.

Klarenbergstraße als Fahrradstraße: Ob der Umbau 2022 noch kommt? Vielleicht: Ein Planungsbüro sei beauftragt, einen Entwurf zu machen, sagt Tamm. Der müsse dann nochmal beim Regierungspräsidium eingereicht werden wegen der Förderung, die grundsätzlich schon zugesagt ist. Tamm: „Das sollte relativ schnell durch sein. Ich hoffe, dass das im Herbst sein wird.“

Kreuzung Klarenbergstraße / Gutenbergstraße: „Todesstreifen“ nennen manche Gmünder Radler den Radweg in der Fahrbahnmitte bei der Einmündung der Klarenbergstraße in die Gutenbergstraße. Dass hier Verbesserungsbedarf ist - unstrittig. „Da muss eine Lösung her, dass die Fahrradstraße nicht im Nichts endet“, so Tamm. Aber es ist kompliziert: Die Stadt hofft auf gute Vorschläge, die ein Planungsbüro ausarbeiten soll. Damit die Kreuzung am besten bei der Einrichtung der Fahrradstraße verändert werden kann.

Fußgängerquerung an der Konrad-Baum-Kreuzung: Seit Jahren katastrophal, seit Jahren ungelöst: Wie kann die Fußgängerquerung an der Kreuzung zwischen Königsturmstraße und Klösterlestraße besser werden? Es wird noch einige Jahre dauern. Weil man es in größerem Zusammenhang der Verkehrsführung sehen müsse: „Die Kreuzung wird in den Verkehrsentwicklungsplan mit einfließen.“ ⋌Bernd Müller

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