Bargau: Mit Kameras den Verkehr gezählt

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Kamera zur Verkehrszählung
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Welche Verkehrsströme gibt es auf der Umgehung bei Bargau? Verkehrszählung zum Technologiepark.

Schwäbisch Gmünd-Bargau. Vielen Autofahrern sind in den vergangenen Wochen Kameras entlang der Landesstraße L 1161 bei Bargau aufgefallen. Das ist die Umgehungsstraße, die rund um den Gmünder Stadtteil führt. Die Kameras sind nun wieder abgebaut und haben ihren Zweck erfüllt, erklärt Gerhard Hackner, Leiter des Gmünder Amtes für Stadtentwicklung.

Was es damit auf sich hat: Die Kameras dienten einer groß angelegten Verkehrszählung, weiß der Amtsleiter. Diese stehe in Verbindung mit dem Bebauungsplan des Technologieparkes Aspen, der beim Industriegebiet Gügling geschaffen werden soll. Sie müsse durchgeführt werden, um künftige Verkehrswege sinnvoll anzulegen. Die Kameras standen über mehrere Wochen hinweg und zählten, wie viele Autos, Lastwagen und Transporter die Straße nutzten. „Wir wollen eine gute Bestandsanalyse als Grundlage haben“, erläutert Gerhard Hackner. Die Kameras filmten deshalb an verschiedenen Einfallstraßen die Fahrzeuggruppen. So lasse sich sagen, wie die Verkehrsströme fließen, beispielsweise von der A 7 über Aalen und die B 29 auf den Gügling, von Donzdorf her oder über die Buchauffahrt. Nur mit einer detaillierten Bestandsaufnahme ließe sich deuten, wie künftige Verkehrswege aussehen könnten.

Ein Blick nach vorn: Das Industriegebiet Gügling mit dem Technologiepark Aspen soll an die Ortsumfahrung Bargau beim bereits bestehenden Kreisverkehr im Norden des Stadtteils angebunden werden. Wird die Anbindung gebaut, soll parallel dazu auch ein Rad- und Fußweg entstehen. Außerdem soll der öffentliche Personennahverkehr Bargau, den Gügling und den Gmünder Hauptbahnhof sinnvoll miteinander verbinden. Die Untersuchung des Verkehrs gehöre zum Bebauungsplanverfahren wie die Gutachten zum Artenschutz und zum Naturschutz, erläutert Hackner weiter. „Es ist ein Muss, dass wir das machen.“ Die Ergebnisse sollen dem Gmünder Gemeinderat im Herbst vorliegen. ⋌Marie Enßle

Technologiepark Aspen: Auf einer mehr als 40 Hektar großen Fläche zwischen dem Gewerbegebiet Gügling, Bargau und Buch will die Stadt Firmen und Forschungseinrichtungen vor allem rund um die Wasserstofftechnologie ansiedeln. Der Gemeinderat hat dem Technologiepark Aspen 2021 zugestimmt. Derzeit wird geplant. Im Frühjahr 2023 könnte mit dem Bau begonnen werden.

Kamera zur Verkehrszählung

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