Bischof Fürst ehrt das Bargauer Ehepaar Luitgard und Rainer Wamsler

Ehrung mit der für engagierte Frauen und Männer aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Schwäbisch Gmünd-Bargau. Luitgard und Rainer Wamsler aus Bargau sind von Bischof Dr. Gebhard am Sonntag mit der Martinusmedaille ausgezeichnet worden.

Insgesamt ehrte der Bischof sieben engagierte Frauen und Männer aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Menschen, so die Begründung, "die sich aus ihrem Glauben heraus für andere Menschen einsetzen". Die Verleihung nahm Fürst nach dem Pontifikalhochamt zu St. Martin im Rottenburger Dom vor.

Wie das Ehepaar Wamsler aus der Bargauer Kirchengemeinde St. Jakobus sich "in beispielhafter Weise in das Gemeindeleben einbringt", betonte Bischof Fürst. „Sie tun dies mit Herzblut und einem sehr hohen persönlichen Einsatz“, sagte er. „Im Sinne des Heiligen Martin haben Sie die Menschen im Blick, die oftmals zu wenig Aufmerksamkeit erhalten – die Kinder und Jugendlichen, aber auch die Seniorinnen und Senioren, für die Sie sich einsetzen und denen Sie in der Kommune und in der Kirchengemeinde eine Stimme geben.“ Seit Ausbruch der Corona-Pandemie halte das Ehepaar per Telefon Kontakt zu Geburtstagsjubilaren der Kirchengemeinde und beglücke diese mit einer Gesangseinlage. „Dies ist ein gelungenes Beispiel, dass Kirche auch im Lockdown auf innovative und erfrischende Weise bei den Menschen präsent war und ist“, so Fürst.

Fürst erinnerte an weitere Felder des Engagements des Ehepaars: Luitgard Wamsler trägt Verantwortung im Kirchengemeinderat, im Antoniusverein Bargau und in der Kinder- und Familienkatechese; seit 1995 singt sie im Kolpingchor und wirkt beim Kolping-Musiktheater mit. Rainer Wamsler ist ebenfalls im Kirchengemeinderat engagiert, war Eucharistiehelfer und Sänger im Kirchenchor. Und sie haben vielfältig geholfen; haben Missionsprojekte in Brasilien unterstützt, das Projekts „Küche der Barmherzigkeit“ in Armenien und das Gesundheitszentrums der "Holy Spirit Sisters sanya Juu" in Tansania.

Bischof Fürst machte noch einmal deutlich, wieso die Auszeichnung Martinusmedaille heißt: Sie sei für Menschen, "die auf hervorragende Weise in den Spuren des heiligen Martin den Nächsten gedient haben".

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