Eine neue Ortsmitte und ein neuer Verein in Bargau

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Aufgeblüht. Nach den umfangreichen Baumaßnahmen ist die neue Bargauer Ortsmitte fertig. Das soll im Mai mit einem zweitägigen Fest gefeiert werden.
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Die neugestaltete Ortsmitte in Bargau soll mit einem Zwei-Tage-Fest gefeiert werden, dafür ist eine Vollsperrung erforderlich.

Schwäbisch Gmünd-Bargau

Der Gmünder Stadtteil Bargau hat einen neuen Verein. Am 5. März hat der sich der Bürgerverein „Ein Dorf – eine Gemeinschaft“ gegründet. Dies konnte die stellvertretende Ortsvorsteherin Barbara Duschek in der Sitzung des Ortschaftsrates verkünden. 28 stimmberechtigte Bürger hätten bereits ihr Interesse bekundet und die Satzung für den Bürgerverein, dessen gewählter Vorsitzender Stefan Krieg ist, stehe. Als Nächstes stehe der Eintrag ins offizielle Vereinsregister an, dies sei notwendig, damit der gemeinnützige Bürgerverein seine erste große Aufgabe beim großen Einweihungswochenende für die sanierte Dorfmitte aufnehmen kann. Dafür brauche es auch Bürger, die sich beteiligen: „Weitere Mitglieder sind jederzeit willkommen“, warb Barbara Duschek, die auch die stellvertretende Vorsitzende des neuen Vereins ist.

Die Einweihungsfeierlichkeiten für die neue Ortsmitte sollen am Freitag und Samstag, 21. und 22. Mai, stattfinden. Das bunte Rahmenprogramm dazu sei „nahezu in trockenen Tüchern“, so Duschek. So soll es am Freitagabend einen bunten Musikabend mit unterschiedlichen Gruppierungen und Verpflegung geben sowie am Samstag ein buntes Programm für Kinder und Erwachsene sowie ein ökumenischer Gottesdienst. Vereine, Institutionen und Organisationen sollen dann für unterhaltsame Bühnenauftritte sorgen. Der Abend soll musikalisch mit der Band „Hajec Bloas“ beendet werden. Die stellvertretende Ortsvorsteherin verspricht „eine schöne Sache“.

Um das Fest ungestört feiern zu können, ist bereits bei der Stadt Schwäbisch Gmünd eine Straßensperrung der Hauptstraße beantragt worden. Laut derzeitigem Stand soll diese Sperrung ab Donnerstag, 20. Mai, bis voraussichtlich Sonntag, 22. Mai, bestehen.

Technologiepark im Blick

Der geplante Technologiepark Aspen ist auf einer Fläche geplant, für die es bisher keinen Bebauungsplan gibt. Der Geltungsbereich des neu aufzustellenden Bebauungsplans umfasst eine Fläche von rund 42 Hektar. Um die Entwicklung des Industriegebietes realisieren zu können, ist ein Bebauungsplan erforderlich.

Gerhard Hackner, Leiter des städtischen Amtes für Stadtentwicklung, habe erklärt, führte Barbara Duschek aus, dass aufgrund der großen Anzahl von laufenden Bebauungsplanverfahren sowie der personellen knappen städtischen Kapazitäten eine Bearbeitung dieses Bebauungsplans innerhalb der Stadtverwaltung nicht zeitnah möglich. Daher seien drei leistungsfähige Büros zur Angebotsabgabe für die benötigten Planleistungen aufgefordert.

Um den Zeitplan nicht zu gefährden, seien die Planungsleistungen ab sofort zu erbringen, habe Gerhard Hackner erklärt. Die Vergabe erfolgte für ein Honorar in Höhe von 203 445 Euro an das Büro Project GmbH. Das Büro habe bereits im Jahr 2000/2001 das städtebauliche Gesamtkonzept für das Gewerbegebiet Gügling-Nord entwickelt und den dritten Bauabschnitt Gügling Nord III erstellt. Das Büro sei zudem mit der Machbarkeitsstudie für den „nachhaltigen Technologiepark Aspen“ beauftragt worden und somit mit dem Gebiet vertraut.

Die Anforderungen an das Büro Project GmbH umfassen das Aufstellen des Bebauungsplans und einer Grünordnung, einen Umweltbericht, die Änderung des Flächennutzungsplanes und des Regionalplanes sowie das Erstellen eines Schallgutachtens.

Verkehrsschau im April

Spätestens Anfang April soll es in Bargau eine Verkehrsschau geben, informierte Barbara Duschek. Dabei werde auch die Situation in der Ostalbstraße betrachtet. Ebenso werde die Möglichkeit in Betracht gezogen, mit Parkzonen den Verkehr herunter zu regulieren. Eine Tempomessanlage lohne sich aufgrund des eher geringen Verkehrsaufkommens in der Straße nicht. Die bereits eingezeichneten Haltelinien zeigten bereits „ersten Erfolge“, meinte Duschek.

Das Einweihungsfest wird eine schöne Sache.“

Barbara Duschek, , stellvertretende Ortsvorsteherin

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