Scheuelbergschule wird fit gemacht

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Scheuelbergschule Bargau
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In den nächsten Jahren wird die Bargauer Grundschule nach und nach im energetischen Bereich saniert. Sämtliche Klassenzimmer werden mit digitaler Technik ausgestattet.

Schwäbisch Gmünd-Bargau

Die Bargauer Scheuelbergschule hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. In drei Bauabschnitten für insgesamt rund 2,3 Millionen Euro möchte die Stadt die Schule fit für die Zukunft machen. Nun steht der zweite Bauabschnitt an: Die Nordfassade des Gebäudes soll energetisch saniert werden und eine neue Wärmedämmung erhalten. Dort sollen bodentiefe Fenster eingebaut werden, um über diese das Gebäude verlassen zu können. „Dadurch gelangen Schüler auch in den Außenbereich der Mensa“, erklärt Gmünds Stadtsprecherin Ute Meinke. Die Pultdächer und das Flachdach sollen ebenfalls saniert und besser wärmegedämmt werden. Die nach Süden orientierten Dachflächen werden zur Montage einer Fotovoltaikanlage vorbereitet. „Derzeit finden Abstimmungsgespräche mit den Stadtwerken bezüglich der Größe und Ausrichtung der Anlage statt“, erläutert Ute Meinke.

Der dritte Bauabschnitt wird ab 2023 durchgeführt. Dabei wird der Erweiterungsbau Süd komplett saniert. Im Hauptgebäude sollen die noch fehlende Fassade im Innenhof, die elektrische Verkabelung, die Heizungssteuerung und in den restlichen Räumen die Raumakustik verbessert werden. Meinke: „Im Zuge dieser Baumaßnahmen wird auch die Außenanlage der Schule komplett überarbeitet.“ Der Schulhof wird also umgestaltet. Nicht so einfach bei laufendem Schulbetrieb. „Diese Maßnahmen werden in enger Zusammenarbeit mit der Schule abgestimmt und geplant“, erklärt die Stadtsprecherin.

Was in den vergangenen Jahren bereits an der Bargauer Scheuelbergschule verändert wurde: Die Hauptschule lief aus, im Gebäude ist nun eine einzügige Grundschule untergebracht. Weiter wurden Fachklassenräume wie der Physiksaal, der Werkraum und die Schulküche umfunktioniert für den Ganztagesbereich. Eine kleine Schulmensa entstand. Als weitere Maßnahme wurden die Toilettenanlagen saniert. Für den Brandschutz kam ein zweiter Rettungsweg sowie eine Fluchttreppe aus dem Obergeschoss hinzu. Akustikdecken wurden in den Unterrichtsräumen angebracht. Die Brandmelde- und die Lautsprecheranlage wurden erneuert, ebenso die Bodenbeläge sowie die Heizzentrale. Die Südfassade wurde energetisch saniert, die Wärmedämmung wurde erneuert. Die alten Fenster wurden ersetzt durch dreifach verglaste Fenster, die zudem einen Sonnenschutz erhielten. Es ist was los an der Schule, auch außerhalb der Unterrichtszeit: Im Erweiterungsbau - dem Pavillon - probt zum Beispiel der Bargauer Musikverein regelmäßig.

Was noch ansteht: In den Jahren 2023 und 2024 möchte die Stadtverwaltung den dritten und letzten Bauabschnitt verwirklicht haben. Ist die Schule dann fit für die Zukunft oder folgen weitere Maßnahmen?„Die Schule hat dann ausreichende Raumkapazitäten für die Schulkindbetreuung und das an zwei Schultagen angebotene Mittagessen“, erklärt die Stadtsprecherin. Weitere Maßnahmen seien an der Bargauer Scheuelbergschule auch im Rahmen des kommenden Ganztagsanspruchs aus heutiger Sicht nicht erforderlich.

Zahlen zur Scheuelbergschule Bargau

Sanierung: Für die neue erste Klasse gibt es 20 angemeldete Schülerinnen und Schüler. Im Fünf-Jahresvergleich liegen die Anmeldezahlen zwischen 17 und 23 Kindern. Die Schule ist einzügig.Die Generalsanierung kostet insgesamt rund 2,27 Millionen Euro. Die Stadt hofft auf Fördergelder in Höhe von 470 000 Euro. Die Sanierung soll 2024 abgeschlossen werden.

Digitalisierung: Die Schule ist mit einem Computerraum und flächendeckendem W-LAN ausgestattet. Außerdem sind 65 iPads im Einsatz. Alle Klassenzimmer, die noch keinen Beamer, Dokumentenkameras, einen Lehrer-Steuerungs-PC und Netzkabel haben, erhalten diese im Zuge der weiteren Sanierung. ⋌me

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