Sonderfläche „Aspen“ gilt als gesetzt

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Die Sonderfläche „Aspen“ gilt als gesetzt.
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Bargau vermisst in der Flächenkulisse die Schaffung von Gewerbeflächen.

Schwäbisch Gmünd-Bargau. Die Vorstellung der Flächenkulisse zum Flächennutzungsplan der Gesamtstadt Schwäbisch Gmünd mit dem Zieljahr 2035 präsentierte Gerhard Hackner, Leiter des Gmünder Stadtentwicklungsamtes am Montag dem Bargauer Ortschaftsrat. Seit sieben Jahren sei die Stadt damit beschäftigt die „Flächenkulisse zu formen“, dazu seien verschiedene Gremien zu Wort gekommen, führte Hackner ein.

Sämtliche Flächen seien bereits im klimagerechten Flächenmanagement untersucht worden. Die Bargau betreffenden Flächen seien dem Gremium nicht unbekannt, meinte der Amtsleiter, diese seien dem Gremium bereits im Jahr 2019 vorgestellt worden.

Im Auftrag der Stadtverwaltung sei die Flächenauswahl erneut überprüft worden, die 75 Flächen mit einem Gesamtvolumen von 256 Hektar seien in sieben Kategorien mit insgesamt 23 Unterkategorien untersucht und mit einem „Ampelsystem“ bewertet worden, Flächen in grün seien gut für eine Bebauung geeignet, gelbe Flächen seien mit etwas Aufwand ausgleichsfähig, rote Flächen könnten nur mit sehr großem Aufwand bebaut werden. Bereits in blau eingetragene Flächen betreffen bereits laufende Verfahren.

Fläche für Wohnbau

Für Bargau bedeutet der Flächennutzungsplan die Möglichkeit mit dem Wohnbaugebieten „Stripsigweg“, „vorderer Bühl“ Wohnbaufläche mit 3.7 Hektar, für die 2.3 Hektar große Wohnbaufläche „Strutfeld“ möchte die Stadt zügig einsteigen, hier sei der Grunderwerb bis auf ein Grundstück bereits abgeschlossen. Eine aufwändiger Erschließung benötige das 5 Hektar große Baugebiet „Lichsfeld/Geschleif“ und wird wie die Erweiterung „Vorderer Bühl“ von der Stadt ebenso nicht empfohlen wie das Gewerbegebiet „Stockerwiesen“ und „Bargau Ost“.

Als Mischgebiet eigne sich die Fläche „Breites Feld Markt“ mit 1.1 Hektar. Als „gesetzt“ sieht Hackner die Sonderfläche „Aspen“ in zwei Bauabschnitten mit einer Gesamtgröße von 63.6 Hektar, dies sei die „Bruttofläche“ in die Grünschneisen eingearbeitet werden sollen. Somit stehen für Bargau 70.7 Hektar Flächen zur Verfügung, die Stadt habe bereits Flächen reduziert ein gewisses Flächenpotential werde aber benötigt. Für Bargau sieht der Amtsleiter „gute Alternativen zum vorankommen“.

Auf den bis 2035 vorgesehenen rund sechs Hektar Wohnbaufläche könnten 360 Bewohner eine Heimat finden, rechnete Hackner vor, aus dem Gremium kam die Sorge, wenn Aspen nicht kommt, habe Bargau keinerlei Gewerbeflächen, diese werden aber benötigt.

Bargau Ost für gewerbliche Nutzung

Zur gewerblichen Nutzung würde sich „Bargau Ost“ eignen, da diese Fläche direkt an der Ortsumfahrung liege, Bewohnerzuwachs gehe einher mit Arbeitsplatzangeboten. Hackner könnte sich vorstellen einen Teil von „Bargau Ost“ mit in die Planungen einzubeziehen, um kleineren betrieben Raum zu schaffen. Damit konnte sich das Gremium unter dem Vorsitz der stellvertretenden Ortsvorsteherin Barbara Duschek anfreunden. Bereits im kommenden Frühjahr werden in Bargau die Kindergartenplätze für den Bedarf nicht mehr ausreichen, „wir brauchen Plätze und werden diese auch schaffen“, erklärte Duschek.

Derzeit sei die Ortsverwaltung im Gespräch mit dem Amt für Bildung und Sport, das unterschiedliche Lösungsvorschläge wie den Ausbau des Kindergartens, eine Containerlösung in Weiler in Kooperation mit Weiler und den Vorschlag des Ortschaftsrates eine Containerlösung am örtlichen Kindergarten, prüft.

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