Barthle und Lange sind für Notbremse

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Symbolbild

Norbert Barthle und Christian Lange befürworten die einheitliche Regel im Kampf gegen Corona.

Schwäbisch Gmünd. Der Gmünder CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Barthle und sein Gmünder SPD-Kollege Christian Lange haben am Mittwoch beide dem vierten Bevölkerungsschutzgesetz – der so genannten Notbremse – zugestimmt. „Ich habe aus Überzeugung zugestimmt, weil ich sicher bin, dass wir nur auf diese Weise die hohen Inzidenzzahlen in den Griff bekommen und die so genannte dritte Welle brechen können,“ erläutert Barthle. Bis ausreichend Menschen geimpft seien, gäbe es keine vertretbaren Alternativen.

Mitentscheidend für ihn sei, dass sich das Coronavirus verändert habe. Barthle: „Es ist heute ansteckender als zu Beginn der Pandemie und führt zu schwereren Krankheitsverläufen.“ Mit dem Gesetz seien Lockdown-Maßnahmen und Lockerungsperspektiven zusammengebracht worden, „wir schaffen Einheitlichkeit statt Vielstimmigkeit“.

„Es ist gut, dass wir jetzt endlich die Novelle des Infektionsschutzgesetzes beschlossen haben, da wir wirksame und vor allem bundeseinheitliche Maßnahmen brauchen, um die dritte Welle der Pandemie zu brechen und die Zahl der Infektionen deutlich und schnell zu senken.“

Die SPD habe die Herausforderungen, vor denen die Familien derzeit stehen, in den Blick genommen. Denn viele Familien ächzten unter der Doppelbelastung von Homeoffice und Homeschooling. Lange: „Deshalb wollen wir an dieser Stelle etwas Erleichterung schaffen, indem wir den Rechtsanspruch auf Kinderkrankentagegeld ausweiten.“ Künftig seien 30 Tage pro Kind möglich, für Alleinerziehende 60 Tage.

Auch unter den Einschränkungen im Kita- und Schulbetrieb l litten Kinder und Jugendliche sehr. Deshalb sei es der SPD wichtig gewesen, ein Zwei-Milliarden-Euro schweres Corona-Aufhol-Paket für Kinder und Jugendliche zu beschließen und in den Nachtragshaushalt aufzunehmen. Ziel sei es, aufgetretene Lernrückstände in den Blick zu nehmen und Nachhilfeangebote zu schaffen. Die SPD habe durchgesetzt, dass bei den Kontaktbeschränkungen der Notbremse das Prinzip „Außen vor Innen“ greife. Deshalb sei Sport und Bewegung im Freien weiter möglich. Kinder könnten in Gruppen bis zu fünf Kindern gemeinsam mit einem negativ getesteten Trainer im Freien Sport treiben.

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