Geistlicher Impuls

Berührende Pausen im Advent

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Im Advent, Weihnachten zu, machen sich Menschen auf den Weg. Normalerweise. Einkaufen. Fahrkarte besorgen für die Reise zu den Kindern. Wohnung schmücken für die Freunde aus Wanne-Eickel.

Im Advent, Weihnachten zu, machen sich Menschen auf den Weg. Normalerweise. Einkaufen. Fahrkarte besorgen für die Reise zu den Kindern. Wohnung schmücken für die Freunde aus Wanne-Eickel. Aufs Reisebüro für Weihnachten in der Sonne. Doch dieses Jahr bleiben wir hier. Auf Abstand. Besuche eher spärlich. Maria und Josef aber und die Engel und Hirten und Weisen aus dem Morgenland sind auch im Coronawinter unterwegs. Von Nazaret nach Bethlehem. Vom Himmel zur Erde. Vom Feld zum Stall. Vom Ausland zur Krippe. Ohne Quarantäne. Gott hat es am weitesten. Er verlässt seine Herrlichkeit. Kommt als Menschenkind zur Welt. Besucht und berührt uns- trotz Corona. Man kann sich dafür auch auf den Weg machen. Die Krippe daheim auf Vordermann bringen. Im Evangelium schmökern. In einer Kirche vorbeischauen. Beten. Einkehren bei sich selber. Still sein. Sich berühren lassen von einer besonderen Sonne. Auftanken. Ich wünsche Ihnen gute Wege zu sich, zu andern, zu Gott. Und berührende Pausen im Advent 2020. Gott leuchtet mit seinem Angesicht über uns. Vor uns liegt ein weiter Weg. Gott teilt ihn mit uns. Mitten im kalten Winter. Dekanin Ursula Richter

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