Bessere Bedingungen in Sicht

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Symbolbild

Fahrradfahrer der „Critical Mass Gruppe“ froh, dass die Stadt das Thema Fahrradstraßen anpacken möchte.

Schwäbisch Gmünd. Die Gmünder „Critical Mass Gruppe“ zeigt sich in einer Pressemitteilung erfreut über die Ankündigung, dass in Schwäbisch Gmünd bald die ersten Fahrradstraßen entstehen sollen. Aus Sicht der Gruppe zeige die Stadt damit endlich den Willen, Maßnahmen für eine fahrradfreundlichere Stadt tatsächlich umzusetzen.

Lückenlos anknüpfen

Man habe mit großem Interesse zur Kenntnis genommen, dass die Stadt jetzt die Umsetzung der Fahrradstraßen anpacke. Dies sei ein erster Schritt und man hoffe, dass es in diesem Jahr nicht nur bei der Klarenbergstraße bleibe. Neben der Schwerzerallee brauche es auch gute Lösungen für die Wilhelm- und in Folge für die Werrenwiesenstraße, sod die Gruppe. Gleichzeitig bleibe spannend, wie die Planung der Fahrradstraßen durchgängig bis in die Altstadt hinein ausgestaltet werde. Ohne Frage seien die Kreuzungspunkte am Anfang und Ende der Fahrradstraßen die entscheidenden Herausforderungen für eine sinnhafte, sichere und durchgängige Konzeption. Beispielhaft könnte sich die „Critical Mass Gruppe“ vorstellen, dass die angedachte Fahrradstraße in der Klarenbergstraße über den Sebaldplatz bis zum Münster weitergeführt würde und so lückenlos an die Innenstadt anknüpfe. Ebenfalls denkbar wären Pflanzbeete oder Baumpflanzungen, die den Durchgangsverkehr einschränken und so die Lebensqualität der Anwohner und Radler zusätzlich verbessern könnten.

Die Zeit dafür könnte günstiger kaum sein, so die Gruppe. Aktuell spendierten Bund und Land für Radverkehrsmaßnahmen „gigantische Förderquoten von bis zu 90 Prozent der Investitionskosten“.

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