Ausgezeichnete Auftritte auf Abstand

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Party zumindest auf der Bühne – beim Auftritt der Band "Dizzy Bee" innerhalb der Bettringer Sommerbühne auf dem Areal der Uhlandschule.
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Der Bürgerverein organisiert die erste Bettringer Sommerbühne in der Ortsmitte bei der Uhlandschule. Die Besucher der insgesamt vier Veranstaltungen sind glücklich über die Abwechslung.

Schwäbisch Gmünd-Bettringen

Eigentlich war es Verschwendung: Ein Auftritt der Band "Dizzy Bee", bei dem das Publikum nicht tanzen durfte. Bei der ersten Bettringer Sommerbühne in der Ortsmitte ging es am Wochenende wegen der Corona-Auflagen aber nicht anders. Und dennoch hatten die rund 150 Besucher am Samstagabend auf ihren Sitzplätzen auf dem Gelände der Uhlandschule – auf Abstand – jede Menge Spaß. Viele der Gäste, die eine Karte hatten ergattern können, waren einfach nur glücklich, dass mal wieder Live-Auftritte möglich waren.

Den Anfang machten am Samstagabend Fabian Bruck, Ute und Stephan Schwenk, die unplugged einige Balladen spielten. Darunter waren eigene Lieder wie "Verliebt ins Leben" von Fabian Bruck, aber auch Welthits wie "Shallow" von Lady Gaga.

Das absolute Gegensatzprogramm mit Funk, Rock'n'Roll und Reggae brachten danach die Musiker von "Dizzy Bee" – eine Band aus Stuttgart mit Fabian Sorg aus Bettringen an der Gitarre. Spontan holte Sänger Crissi Mosselman Sängerin Vera Reissmüller aus Spraitbach auf die Bühne, die einige von ihrer Teilnahme beim Eurovision-Vorentscheid "Ein Song für Baku" im Jahr 2012 kennen.

Am Sonntagabend trat sie gemeinsam mit Fabian Sorg auf. Die beiden Musiker beendeten die Bettringer Sommerbühne mit der Oldienight, bei der Thorsten Hammer, Noel Manassee und Steff Müller als "3 Chinesen" Opener waren.

Am Sonntagmittag gab es was für Kinder: das Stück "Kätzchen Schnute", präsentiert vom Theater Sturmvogel aus Reutlingen.

Zur Bettringer Matinee spielte am Sonntag das Blechbläserquintett der Stuttgarter Philharmoniker klassische Musik bis hin zu Swing. Die rund 100 Besucher waren begeistert und erklatschten sich am Ende insgesamt drei Zugaben.

All diese Auftritte vor kleinem Publikum waren nur möglich, weil die Künstler den Organisatoren bei der Gage sehr entgegen gekommen seien, sagt Sebastian Sorg vom Organisationsteam des Bettringer Bürgervereins. Dessen Ziel ist es, Bettringen lebenswerter zu machen, erklärt Ortsvorsteher Karl-Andreas Tickert. Die Bettringer Sommerbühne solle ein Beitrag dazu sein.

Was nach der Abrechnung finanziell übrig bleibt von diesem Kultur-Wochenende, geht in die Kasse des Bettringer Bürgervereins für Kulturveranstaltungen, kündigt Sebastian Sorg an. Vielleicht ja für die erste Bettringer Winterbühne. 

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