Ein neues Herz für Bettringen

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Der erste Abschnitt der Schulhofgestaltung an der Uhlandschule Bettringen ist abgeschlossen. Ein zweiter Abschnitt soll sich anschließen.

Die Schulhofgestaltung an der Uhlandschule geht voran, der Bereich soll zum Festplatz für Bettringen werden. Auch Unterbettringen könnte ein Zentrum bekommen.

Schwäbisch Gmünd-Bettringen

Der erste Abschnitt der Umbaumaßnahmen am Schulhof der Uhlandschule in Bettringen ist abgeschlossen, darüber zeigte sich der Bettinger Ortsvorsteher Karl-Andreas Tickert am Montag in der Sitzung des Ortschaftsrats zufrieden. Durch die Erneuerung und die Aufweitung des östlichen Platzes sei jetzt "das Herzstück" von Bettringen entstanden meinte Tickert, dessen Wunschgedanke ein kleiner Weihnachtsmarkt zur Einweihung des Platzes gewesen war. Mit der nötigen Infrastruktur präsentiert sich das Gelände jetzt "festplatztauglich", drei Energiesäulen sorgen für Strom für Feste und Märkte, auch hätten schon Vorberatungen für Kulturveranstaltungen stattgefunden.

Mehr wird saniert

Über die Absicht der Stadtverwaltung, nun auch den Bereich in Richtung Mensa in einem zweiten Bauabschnitt zu sanieren, zeigte sich der Ortsvorsteher angenehm überrascht. 320 000 Euro nimmt die Stadt dafür in die Hand. Elena Risel merkte an, die Sanierung sei schon vor einem Jahr vom Ortschaftsrat priorisiert worden, sie sei froh, dass die Gelder jetzt fließen. Der Mensaumbau soll im Februar erledigt sein.

Das Anlegen eines Gemeinschaftsgrabfeldes auf dem Bettringer Friedhof sei trotz der städtischen Finanzierung des Schulgeländes nicht gestrichen worden, erklärte Tickert der von einem Spielgerät vom stillgelegten Kindergarten sprach, das nach gründlicher Überprüfung auf Sicherheit und Tauglichkeit, auf dem Pausenhof installiert werden könnte.

Der neue Erste Bürgermeister Gmünds, Christian Baron, stellte sich in der Sitzung vor. Fraktionsübergreifend setzen alle Ortschaftsratsmitglieder "große finanzielle Hoffnungen" in den neuen Finanzbürgermeister.

Die Verkehrssituation in allen Bettringer Teilbezirken wurde thematisiert, allgemein sei es auf den Straßen "zu laut, zu viel und zu schnell". Die Frage nach alternativen Mobilitätsprogrammen und einer besseren Versorgung durch den ÖPNV stand im Raum. Die Themen, die die Bettringer bewegen seien ihm wichtig, meinte Baron und bat um Verständnis, dass er noch nicht in allen Themen vertieft eingestiegen sei. Für die Verkehrsprobleme in Bettringen könne er keine Detaillösungen präsentieren, ihm sei aber bewusst, dass in Gmünd generell zu viel motorisierter Individualverkehr unterwegs sei. Direkt an Heidrun Nikolaus-Böhnlein gewandt, meinte Baron, seine Erfahrungen als Dezernent für Verkehr in Esslingen hätten ihn gelehrt, allein die Anordnung von Tempo 30 behebe das Problem nicht. Baron könnte sich aber ein Verkehrskonzept als lohnendes Projekt vorstellen, damit alle Verkehrsteilnehmer sicher und pünktlich ihr Ziel erreichen.

Zentrum für Unterbettringen

Johannes Zengerle fragte nach dem aktuellen Sachstand über die Brücke in Unterbettringen, die derzeit nur beschränkt befahrbar ist. Hier konnte der stellvertretende Ortsvorsteher Fabian Wolf von einem Treffen mit dem städtischen Tiefbauamt berichten. Die Brückensanierung müsse im Zusammenhang mit mehreren größeren Maßnahmen gesehen werden, die kurzfristig umgesetzt werden sollen: Die Brücke muss abgerissen werden, die acht Meter hohe Stützwand zur "alten Post", sei akut einsturzgefährdet. Das vorhandene Wehr muss weg und könnte durch eine "raue Rampe" wieder renaturiert werden. In diesem Zug müsste das Reststück der Kanalisation der Weilerstraße bis zur Brücke saniert werden. In allen vier Maßnahmen sieht Wolf die Chance der Neugestaltung einer Unterbettringer Ortsmitte. Das meint auch Ortsvorsteher Tickert, der dadurch einen großen Mehrwert an Wohn- und Aufenthaltsqualität sieht.

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