Freibadsaison in Bettringen gestartet

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Der erste Tag im Freibad und auch das Wetter macht mit. Dabei spielen die drei G-Regeln für die Besucher eine große Rolle. Heißt: Entweder sie zeigen einen negativen Coronatest vor, sind seit zwei Wochen vollständig geimpft oder gelten als genesen.
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Die ersten Gäste genossen bereits den ersten Tag im Freibad. Doch während sich die einen freuen, warten die Vereine darauf, endlich wieder trainieren zu können.

Schwäbisch Gmünd-Bettringen

Gute Nachrichten für alle Schwimmfans und Sonnenanbeter: Nach der Öffnung des Bud- Spencer-Bads in Gmünd ist nun auch das Freibad in Bettringen an diesem Montag in die Saison gestartet. Die ersten Besucherinnen und Besucher waren direkt vor Ort und genossen den Tag. Dank der derzeit niedrigen Inzidenz dürfen die Freibäder wieder öffnen, sagt Hanna Ostertag, Pressesprecherin der Stadtwerke. Doch die Öffnung hat auch ihre Schattenseiten.

Was in diesem Jahr neu ist, sind die Einlassregeln im Freibad Bettringen sowie auch im Bud-Spencer-Bad in Schwäbisch Gmünd. Im Vergleich zum vergangenen Jahr, wo lediglich die Anzahl der Besucherinnen und Besucher begrenzt war, gelten nun strengere Auflagen. Heißt: Die Besucherinnen und Besucher müssen nun vor dem Aufenthalt einen negativen Corona-Schnelltest vorweisen, der nicht älter als 24 Stunden ist. „Es ist allerdings kein Test nötig, wenn eine Person bereits seit zwei Wochen vollständig geimpft ist“, sagt die Pressesprecherin weiter. Oder aber als Genesen gelte.

Wer noch keinen Test vorliegen hat, kann sich am Bud-Spencer-Bad direkt testen lassen. „Dort steht ab Montag vor dem Eingang eine kostenlose Teststation zur Verfügung“, sagt sie. Im Freibad in Bettringen sei das allerdings nicht gegeben. Da müssen die Kunden bereits im Vorfeld einen Test machen und diesen anschließend vorzeigen.

Eine Grenze der Gästezahl gibt es auch weiterhin. „So dürfen ins Bud-Spencer-Bad täglich 500 Gäste, im Freibad in Bettringen dagegen dürfen sich nur 160 Personen gleichzeitig im Bad aufhalten“, erklärt Ostertag.

Kein Schwimmtraining in Sicht

Die Gäste der Freibäder freuen sich darauf, endlich wieder eine Abkühlung zu bekommen. Doch so sehr sich die Besucherinnen und Besucher auch freuen, eine Gruppe hat noch keine große Freude daran. Und das ist der Schwimmverein Schwäbisch Gmünd.

Monatelang mussten die Vereinsmitglieder auf das Training verzichten, und auch jetzt sei noch unklar, wann es mit dem Training losgehen kann, sagt der Vorsitzende des Schwimmvereins, Roland Wendel. „Auch wenn die Freibäder jetzt geöffnet sind, uns steht derzeit keine Wasserfläche zur Verfügung“, sagt der Vorsitzende.

Lediglich die Schwimmkurse für die Kleinen, dürfen in den Hallenbädern stattfinden. „Da ist vor allem das warme Wasser wichtig“, sagt er. Weshalb für diese das Freibad nicht in Frage komme. Doch ob das Hallenbad auch für den Verein öffnen darf, da hat Wendel wenig Hoffnung.

Dabei spricht er auch die schärferen Regelungen für die Besucher im Freibad an. „Im letzten Jahr galten die drei G-Regeln noch nicht“, sagt er. Das heißt, dass nur Zutritt für Getestete, für Genesene oder Geimpfte erlaubt ist. Vor allem verstehe er nicht, wie die insgesamt 600 aktiven Mitglieder des Vereins jedes Mal beim Training einen Test vorlegen sollen. Bei der Frage setzt er auf die Schulen. „Wenn die Schüler zweimal wöchentlich getestet werden, können sie nach der Schule mit diesem Testergebnis auch ins Training“, erklärt er. Das sei aber bislang noch nicht besprochen worden.

Das große Ziel sei in diesem Jahr, „so schnell wie möglich ins Wasser zu kommen.“ Denn ein zweiter Sommer ohne Training hinterlasse auf alle Fälle Spuren.

Das große Ziel ist, so schnell wie möglich ins Wasser zu kommen.“

Roland Wendel,, Vorsitzender des Schwimmvereins

Neuer Pächter für das Vereinsheim Bettringen

Am Montag öffnete das Freibad in Bettringen. Doch was bei einem Freibadbesuch nicht fehlen darf, ist die kleine Gaststätte, wo es Pommes oder Currywurst gibt. Genau diese Gaststätte bekommt nun einen neuen Pächter. „Nach Uwe Sonntag tritt Dev Khadka mit seiner Familie die Nachfolge an“, sagt Matthias Rueff, Pressesprecher der Sportgemeinde Bettringen.
Dabei ist der gebürtige Nepalese kein Unbekannter in Bettringen. Als ehemaliger Leiter der Rose bringt er bereits Gastronomieerfahrung mit.
Khadka wird mit seinem Himalaya-Kiosk im Freibad starten. „Dabei gibt es eine große Auswahl an Getränken und Speisen“, sagt Rueff.

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