Neue Ideen für Bettringen

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Hauptversammlung des Bürgervereins Bettringen

In der ersten Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende weitere Initiativen für den Ort auf. Die Bettringer Sommerbühne steht in Frage.

Schwäbisch Gmünd-Bettringen

Ein starkes Bettringen mit einer sympathischen Wohn- und Aufenthaltsqualität: Mit diesem Ziel war im Frühjahr 2020 der Bürgerverein Bettringen gegründet worden. Bei der ersten Hauptversammlung des Vereins blickte der Vorsitzende Karl-Andreas Tickert zurück auf turbulente anderthalb Jahre seit der Vereinsgründung und kam zum Schluss: Es war absolut richtig, den Bürgerverein zu gründen.

Gerade im Corona-Lockdown schlug völlig unerwartet die Stunde des Vereins, erinnert Tickert. Unter Federführung von Monika Schneider und Carola Pflug wurden Einkaufshilfen organisiert und Masken genäht. Die Kulturgruppe mit Carmen Hinderberger, Markus Heinrich und Basti Sorg bereitete eine Solidaritätsveranstaltung für die unter den Corona-Beschränkungen leidenden Künstlerinnen und Künstler vor. Die Sommerbühne wurde ein riesiger Erfolg.

Im Herbst gründete sich innerhalb des Vereins eine Gruppierung unter Regie von Thomas Baulig, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Infrastruktur in Bettringen zu verbessern. Mit der Einführung des Bettringer Gutscheins wurde ein Zeichen gesetzt. Bisher sind etwa 170 Gutscheine verkauft. Vor Weihnachten soll versucht werden, nochmals verstärkt für die Gutscheine zu werben.

Im März 2021 lief der Vertrag des Stadtteilkoordinators Uli Bopp bei der Vinzenz-von-Paul-Stiftung aus. Der Bürgerverein erreichte, dass die Deutsche Fernsehlotterie die Finanzierung der Stelle übernommen hat.

Auch die Bettringer Sommerbühne wurde ein großer Erfolg, berichtete Tickert mit Stolz, aber auch mit der Sorge: „Ob wir die Bettringer Sommerbühne noch einmal organisieren können, steht in den Sternen.“ Es sei davon auszugehen, dass die Preise im Kulturbereich wieder massiv steigen werden, so dass es schwierig wird, ein solches Event zu verwirklichen.

Mitglieder des Vereins engagieren sich zurzeit in mehreren Projekten. Das Projekt „Foodsharing“ will dabei mithelfen, die Menge an Nahrungsmitteln, die auch in Bettringen weggeworfen werden, einzudämmen.

Eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Susanne Wiker möchte die Geschichte Bettringens durch Schautafeln vermitteln. Eine Arbeitsgruppe des Bürgervereins und des Ortschaftsrats möchte einen Neujahrsempfang in Bettringen organisieren. Für Bettringen Nordwest soll zeitnah ein runder Tisch unter dem Dach des Bürgervereins installiert werden.

Ein weiteres Projekt, in dem sich der Bürgerverein engagiert, ist das alte Pfarrhaus. Die Kirchengemeinde will dort einen Ort der Begegnung und der Kultur gestalten. „Wir werden jedenfalls dieses interessante Projekt weiter positiv begleiten“, so Tickert.

Bei der Aussprache entstand eine rege Diskussion über Möglichkeiten, die Mitglieder des Bürgervereins noch besser über laufende Projekte zu informieren. Der Kassenbericht von Horst Holl und der Prüfbericht von Gisela Ocker waren untadelig.

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